(openPR) Eine atemberaubende und spektakuläre Aufholjagd lieferte das von hunting heads gesponserte HUMMER RACINGTEAM in der Wüste Sahara.
Nach großen Rückschlägen durch technische Probleme am Getriebe erreichte das Hummer Racingteam dennoch den 6 Platz in eigener Gruppe.
Materialschlacht, Belastungsgrenzen bis zum totalen Ausfall waren an der Tagesordnung der diesjährigen Wüstenrallye Erg Oriental. Mit bis zu 45 Grad Hitze hatten die Rallyefahrer in der Wüste zu kämpfen. Das Fahrerfeld bestand zum größten Teil aus Profiteams, nur wenige Privatfahrer nahmen diese Herausforderung, einer der schwierigsten Rallyes der Welt an.
3500 km Wüstenetappen galt es zu bezwingen.
Das Hummerracingteam wurde bereits am zweiten Wertungstag mit dem 5 Platz in der Gesamtwertung belohnt. Am dritten Tag jedoch erfuhren sie einen herben Rückschlag
durch technische Probleme am Getriebe. Nicht ganz verwunderlich wenn man bedenkt, dass es im Grunde die erste Testfahrt für den Hummerboliden war! Er wurde eigens für diese
Rallye entwickelt und in mühevoller Arbeit in der Firma Lorenz Karosserie in Wetter aufgebaut. Hier steht das Serviceteam des Hummer Racingteam bereits in den Startlöchern für
die Überholung des Fahrzeuges zur nächsten Rallye in Lybien.
Durch ein defektes Getriebe, den dadurch verlorenen Wertungspunkte und 2 fehlenden Etappen, erhielt das erste europäische Hummer Racingteam mehrere Stunden Strafzeit.
Vom letzten Platz aus gingen sie somit ins Rennen und versuchten das beste aus der Situation zu machen. Diese meisterten sie mit einer atemberaubenden und spektakulären Aufholjagd.
Es folgte ein Lyon-Start, wo sich Fahrer vor den Fahrzeugen aufstellten und beim Startschuss das Fahrzeug anlassen, Helme anziehen und anschnallen mussten, bevor sie das Rennen beginnen konnten. Das Team von hunting heads nahm daran teil, obwohl es wiederholt technische Problem mit dem Rückwärtsgang gab.
Die Co-Pilotin Bettina Zirbes streikte, wollte nicht mit dem defektem Fahrzeug weiterfahren konnte diese erneute Strapaze nicht auf sich nehmen. Fahrer Uwe Zirbes nutzte jedoch als Vierter aus dem Start kommend die Chance und entschied, diese Dünen-Etappe alleine zu fahren. Alleine ohne Co-Pilot zu fahren, rein auf den Spuren im Sand sich zu verlassen und etliche km durch die Wüste zu fahren, dass war einmalig in dieser Rallye. Dieses waghalsige und riskante Unterfangen hat man selbst dem Hummer Racingteam nicht zugetraut. Die Orga war bereits informiert und stand in den Startlöchern, warteten im Grunde auf die Notraketen am Horizont. Er erreichte das Ziel, erhielt alle notwendigen Punkte und rutschte dadurch auf den neunten Platz in der G3 hoch!
Die erfolgreichste Etappe erzielte das Team bei eine der schwierigsten Strecken, am Strand von Hammamet, der Zieldurchfahrt. Hier starteten jeweils zwei Fahrzeuge nebeneinander im Minutenabstand zu den vorherigen Startern. Als Zweitletzter gestartet rollten Sie das Feld von hinten auf, überholten gleich 5 Fahrzeuge samt dem Gesamtsieger und schafften trotz der technischen Probleme und Rückschläge den 6 Platz in eigener Gruppe einzufahren.
„Für mich persönlich ist jeder der an dieser Rallye teilgenommen hat ein Gewinner“. Es gehört viel Kraft und Wille wie auch Mut dazu, sich diesen Strapazen auszusetzen. Irgendwo hat jeder Einzelne dazu beigetragen, daß Rennen spannend zu halten und durch eigenes Pech im Grunde dafür gesorgt, daß ein anderer Plätze wiederum gewonnen hat, so U.Zirbes, Teamchef vom Hummer Racingteam.
Presseabteilung Wetter
HUMMER Racingteam
Bachstrasse 37
58300 Wetter a.d. Ruhr












