(openPR) Festgottesdienst und Vortrag in Benediktbeuern
Der indianische Salesianerzögling Ceferino Namuncurá (1886–1905) wird am Sonntag, 11. November 2007, in seinem Geburtsort Chimpay (Provinz Río Negro/Argentinien) selig gesprochen. Die Benediktbeurer Salesianer Don Boscos begehen dieses Ereignis mit einem Festgottesdienst um 9.00 Uhr in ihrer Hauskapelle. Hauptzelebrant und Prediger ist der langjährige Missionsprokurator Pater Dr. h. c. Karl Oerder SDB. Im Anschluss an die Messe besteht Möglichkeit zum Gespräch.
Am folgenden Tag, Montag, 12. November 2007, hält Pater Oerder im Hörsaal 1 der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern einen Vortrag über die Pionierarbeit der Salesianer im Einwanderungsland Argentinien und über ihren Einsatz für verdrängte und vertriebene Indianerstämme. Zu diesem Vortrag laden das Institut für salesianische Spiritualität, die Philosophisch-Theologische Hochschule und die Hausgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sehr herzlich ein.
Ceferinos Vater, der Kazike Manuel Namuncurá, war der Anführer des bis 1883 dauernden Widerstandskampfes der Mapuche-Indianer gegen den argentinischen Staat gewesen. Nach der militärischen Niederlage erhielt er den Rang eines Generals im argentinischen Heer. Seinen am 26. August 1886 geborenen Sohn ließ er im Alter von zwei Jahren katholisch taufen. Dieser besuchte ab 1897 eine salesianische Schule in der Hauptstadt Buenos Aires, um später einmal seinem Volk dienen zu können. Die Internatserziehung ließ in ihm den Wunsch aufkommen, Salesianerpriester zu werden. Als Ordenskandidat kam er 1904 nach Italien. Man hoffte, dass das dortige Klima seiner angegriffenen Gesundheit besser bekommen würde. Am 11. Mai 1905 starb Ceferino, dessen großes Vorbild der heilige Dominikus Savio war, in Rom.











