(openPR) Was erwarten Betriebe von Schulabgängern?
Treysa - Im Rahmen der von der IHK koordinierten Aktion "Unternehmer als Lehrer" gestaltete die Firma Horn & Bauer (Personalleiter Heinrich Knauf, Assistentin der Geschäftsleitung Christina Nass sowie die Auszubildenden Lisa Nickel, Patrick Knauff und Luca Fritsch) eine Unterrichtsstunde für eine 10. Klasse der Schule im Ostergrund in Treysa. Schwerpunkt der Doppelstunde lag auf der Frage „Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern?“.
In einer Gruppenarbeit mit den 18 Schülern der Klasse wurden unabhängig voneinander 3 Fragestellungen bearbeitet: Was erwartet ein Ausbildungsbetrieb/Arbeitgeber von mir persönlich? Welche persönlichen und sozialen Kompetenzen sind wichtig? Welche Voraussetzungen in Bezug auf Fertigkeiten und Fähigkeiten sollte ich erfüllen? Welche Erwartungen haben Schüler/Innen an zukünftige Ausbildungsbetriebe/Arbeitgeber?
Bei der Erörterung dieser Fragestellungen standen die Auszubildenden von Horn & Bauer unterstützend zur Seite. Anschließend präsentierten die 3 Gruppen ihre Ergebnisse und es gab Gelegenheit zu Kommentaren und Diskussion. Das Ergebnis war durchaus positiv. Die Resultate entnehmen Sie bitte den anhängenden Fotos. Die Schüler haben durch ihre eigene Arbeit in dieser Stunde einen Einblick in die Anforderungen der beruflichen Praxis bekommen und kennen nun ein Stück weit mehr die aktuellen Erwartungen, die die Wirtschaft an sie als Schulabgänger stellt.
Abschließend gab der Personalleiter Knauf Einblick in den Ablauf des Bewerbungsverfahrens bei Horn & Bauer. Besonders deutlich machte er hierbei, dass viele Firmen das Ende der Bewerbungsfrist bereits auf Ende Oktober oder November festlegen und man sich daher rechtzeitig mit dem Thema Bewerbung auseinandersetzen müsse. Zum Verfahren bei Horn & Bauer sagte er, dass aus den Zeugnissen der Bewerber ein Notenindex der Hauptfächer und der Kopfnoten errechnet wird. Zusätzlich zu dem Bewerbungsunterlagen zieht Horn & Bauer bei den kaufmännischen Berufen valide Tests hinzu, in denen Fähigkeiten und Fertigkeiten abgefragt werden, die in der schulischen Ausbildung erlernt worden sein sollten sowie auch Kenntnisse der Allgemeinbildung. Nach diesen Stufen wird entschieden, welche Kandidaten zum Gespräch eingeladen werden. In Zusammenhang mit dem Vorstellungsgespräch verwies Knauf noch einmal auf die Wichtigkeit der zuvor diskutierten persönlichen und sozialen Kompetenzen.
Die IHK-Aktion „Unternehmer als Lehrer“ ist ein praktischer Beitrag zur Berufsorientierung der Schüler. Zeitgleich wurde die Aktion an diesem Tag in Kassel und in allen nordhessischen Landkreisen durchgeführt. Insgesamt engagieren sich ca. 50 Unternehmer ehrenamtlich im Rahmen dieser IHK-Aktion in rd. 50 Schulklassen.
Auf Nachfrage sagte die Firma Horn & Bauer, man wäre gerne bereit in weiteren Klassen Schulstunden dieser Art vorzubereiten, zu begleiten oder durchzuführen.












