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Stützstrukturen für Korallenriffe: Kooperation von FIT und Autodesk fördert Korallenwachstum durch 3D-Druck

Bild: Stützstrukturen für Korallenriffe: Kooperation von FIT und Autodesk fördert Korallenwachstum durch 3D-Druck

(openPR) (Lupburg, 16.11.2018) Seit Jahren beunruhigen uns Meldungen über die weltweite Gefährdung der Korallenriffe. Eine vielversprechende Rettungsmaßnahme ist das Aussäen von 3D-gedruckten Korallenstrukturen aus Keramik, die mit neuen Korallen besiedelt und anschließend auf gefährdete Riffe ausgebracht werden. Die speziellen Korallenstrukturen aus 3D-gedruckter Keramik wurden von der FIT Additive Manufacturing Group und Autodesk entwickelt.



Umweltverschmutzung und die steigende Gewässertemperatur schädigen Warmwasserkorallen. Es kommt zur sogenannten Korallenbleiche, und schließlich sterben ganze Riffabschnitte ab – eine Katastrophe für die Artenvielfalt im Ökosystem. Auf belasteten Riffen siedeln sich aber neue Korallen wiederum viel schwerer an. Ein Teufelskreis.

Die Lösung: künstliche Keramikkorallen aus 3D-Druck
Die US-amerikanische Umweltschutzorganisation SECORE hat eine innovative Lösung zur Wiederbelebung dieser gefährdeten Korallenriffe entwickelt. Speziell gezüchtete Korallenlarven werden von SECORE auf 3D-gedruckten Strukturen aus Keramik angesiedelt und anschließend an geeigneten Stellen im Meer ausgesetzt. Die Designfindung der künstlichen Korallenelemente basiert auf neuesten naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen. Als optimal hat sich eine naturinspirierte, fünfarmige Form mit Ausbuchtungen, Vertiefungen und Hohlräumen erwiesen, die die empfindlichen Korallenlarven gern als Lebensraum annehmen und sich darauf festsetzen. Konventionell sind solche organischen, detailreichen Formen aber kaum herstellbar.

FIT und Autodesk vereinen ihre additiven Kompetenzen
Mit der FIT Additive Manufacturing Group und Autodesk hat das SECORE-Projekt zwei umsetzungsstarke Partner gefunden, deren geballte Kompetenz in den Bereichen Design, Software und 3D-Druck für die gelungene technische Entwicklung und Umsetzung der sogenannten Tetrapoden sorgt. Möglich wurde dieser Erfolg durch das von FIT eigenentwickelte Keramikpulver „Amcelain“, die darauf angepasste Keramik-3D-Druck-Technologie und das spezielle additive Design der sogenannten Tetrapoden, die mit der Autodesk-Software „Selective Space Structures (3S)“ sowohl hinsichtlich Einsatzzweck als auch ihrer technischen Machbarkeit perfekt umgesetzt wurden. Gemeinsam arbeiten FIT und Autodesk an der Entwicklung weiterer Grundkörper, die eine Besiedlung mit den wählerischen Korallenlarven erleichtern sollen. So hat die neueste Generation der Besiedelungskörper eine um Faktor 3,4 vergrößerte Oberfläche, da hier eine Vielzahl kleiner Poren und Hohlräume enthalten sind, in denen die Korallenlarven besonders gut Schutz und Halt finden.

Innovation beginnt im Kopf
„Um wirklich innovative Anwendungen zu schaffen, reicht es nicht, additive Fertigungstechnologien anzuwenden, nein, radikale Innovation beginnt im Kopf. Mit Autodesk 3S können wir dieses neue Denken Realität werden lassen“, erklärt Carl Fruth, Gründer und Vorstandsvorsitzender der FIT Additive Manufacturing Group. „Nur durch radikales Umdenken unserer Fertigungsprozesse können wir bessere Produkte für eine bessere Zukunft für uns alle schaffen.“

Die Testphasen auf den Bahamas und auf Curaçao sind erfolgreich verlaufen, nun werden die Tests ausgeweitet. Für die Zukunft soll noch über 1 Million dieser Keramikobjekte hergestellt und ausgebracht werden, um so, hoffentlich nachhaltig, dem Korallensterben entgegen zu wirken. Die Korallenelemente sind als Highlights sowohl am Stand der FIT Additive Manufacturing Group als auch bei Autodesk ausgestellt.

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