(openPR) Notfalltraining im EPA Hochseil- und Klettergarten der AWO Karlsruhe. Am Wochenende trainierten 17 Hochseilgartentrainer der AWO den Ernstfall in schwindeliger Höhe und am Boden.
„Seil gesichert. Haken am Gurt.“, Selbstanweisungen die aus 8 Meter Höhe kommen. Seilgärten sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Ob als pures Freizeitvergnügen oder im Rahmen eines Gruppentrainings: Tausende Jugendliche und Erwachsene wagen sich täglich auf ein gespanntes Stück Seil um neben der Selbsterfahrung, etwas über Teamgeist und Selbstdisziplin zu lernen. Die Sicherheit in solchen Seilgärten unterliegt, außer den baulichen Vorgaben, noch keiner gesetzlichen Regelung. Die Überprüfung und Ausbildung der Hochseilgartentrainer in Sachen Notfallmanagement liegt in der Selbstverantwortung der Anlagenbetreiber.
Außer ein paar kleineren Blessuren konnte das EPA Hochseil- und Klettergarten Team der AWO Karlsruhe bis heute keine schweren Zwischenfälle verzeichnen. „Dafür spricht unser hoher Sicherheitsstandard und die gute Ausbildung der Instruktoren“, erklärt René Roser, Anlagenmanager der EPA, „ wir hoffen auch, dass das so bleibt. Dies hält uns aber nicht davon ab, uns auch in Erster Hilfe ausbilden zu lassen“. Hierzu hat das AWO-Team die Erste-Hilfe-Experten von der Gesellschaft für Notfallmanagement - medual eingeladen. In zwei Tagen wurden das Retten aus der Höhe, die Versorgung von Verletzten am Boden sowie die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainiert. Rainer Scheerer, Lehrrettungsassistent und selbst Hochseilgartentrainer ist sich sicher: „Die Motivation und die Disziplin des AWO-Teams ist auf einem ganz hohen Niveau. Sollte es hier einmal zu einem Notfall kommen, weiß jeder seinen Handgriff und der sitzt auch“.
Damit jeder weiß, was er zu tun hat, konzipierte die Gesellschaft für Notfallmanagement - medual ein Erste-Hilfe-Training, das auf Seilgärten zugeschnitten wurde. „Es gibt einige Besonderheiten, die man berücksichtigen muss“, erklärt Oliver Nöltner Geschäftsführer der medual gGmbH, „auf einem Baumplateau gibt es keinen Platz um beispielsweise eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen. Eigenschutz und die Rettung aus der Höhe stehen hier immer im Vordergrund.“ Aber nicht nur Extremnotfälle wurden an den zwei Tagen trainiert, auch weniger gefährliche Notfälle wie eine Kreislauferschöpfung wurden besprochen und die dazugehörenden Maßnahmen erarbeitet.
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