(openPR) Philips (medic assist) will tausende Jugendliche zu engagierten Ersthelfern machen, mit Hilfe eines kleinen elektronischen Gerätes und einem inhaltlichen neuen Erste-Hilfe-Kurs.
Stromimpulsgeräte, genannt AEDs, können im Notfall Leben retten - nicht nur durch ihre technische Funktion. Sie leiten den Ersthelfer mittels Sprachanweisungen und geben dabei mehr Sicherheit im Notfall für den Laienanwender. Ihr Einsatz ist spielend einfach, wenn man weiß, dass es sie gibt. Zudem sind sie sicher – nur bei einem Kammerflimmern ist die Abgabe eines lebensrettenden Impulses möglich.
Passieren kann es überall, der plötzliche Herztod. Wenn der natürliche Schrittmacher des Herzen anfängt unkontrolliert seine Impulse abzusetzen und dadurch das Herz außer Takt, bis hin zum Totalausfall kommt, hilft nur eins: Eine sofortige Wiederbelebung mit der Herzdruckmassage(HLW) und der Einsatz eines AEDs.
Diese handtaschen-großen Geräte finden sich heute zum Teil in Bahnhöfen, Flughäfen, Schulen und öffentlichen Gebäuden doch das Manko ist, kaum einer weiß es. Die Handhabung ist spielend einfach, die meisten Laiendefibrillatoren verfügen über maximal zwei Knöpf, wovon einer schon einmal der Einschalter ist. Selbst Laien, die noch nie mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung(HLW) konfrontiert worden sind können mit dem Einsatz eines solchen Gerätes unterstützend die ersten Maßnahmen bis zum Eintreffen professioneller Hilfe durchführen. Genau dieser Zeitraum entscheidet häufig über die Zukunft des Betroffenen und seine Gesundheit. „Bei einem Kammerflimmern ist die Laiendefibrillation die einzig anerkannte Behandlung. Diese ist absolut sicher durch eine automatische Analyse und hochrelevant – jeder 500. Erwachsene ist in den kommenden 12 Monaten vom plötzlichen Herztod betroffen.“, so Dr. David G. Clausen, Geschäftsführer der medic assist, Zentralvertrieb für Defibrillatoren von Philips.
Das Dilemma, in den derzeitigen Lehrplänen der Ersten-Hilfe-Kurse fanden diese lebensrettenden Geräte bisher keine Berücksichtigung. Obwohl sich die Fachwelt schon längst einig ist. Christian Lackner, Professor am Institut für Notfallmedizin des Universitätsklinikums München und Leiter des Projektes "AED in Bayern", forderte schon 2006 in der Zeit: "Wir sollten die AED-Anwendung am besten schon in der Schule trainieren und sie verpflichtend in Erste-Hilfe-Kurse integrieren." Denn bisher kam die Defibrillation beispielsweise in den Kursen für den Führerschein nicht vor – aktuell werden stattdessen kostenpflichtige Extraschulungen angeboten.
Philips, Hersteller von AEDs und Weltmarktführer, wird über seinen Zentralvertrieb in Deutschland, medic assist, einen neuen Weg einschlagen. In Kooperation mit dem Schulungsanbieter medual wird die Anwendung eines AEDs in Führerscheinkurse integriert. Beide Unternehmen wollen damit alleine noch im Jahr 2009 10.000 jugendliche Fahranfänger im Rahmen ihres Erste-Hilfe-Kurses für die elektronischen Lebensretter sensibilisieren und begeistern.
"Dies ist ein konsequenter Schritt", so Oliver Nöltner, Geschäftsführer der medual gGmbH, "die Geräte hängen vielerorts an der Wand, jetzt müssen die Menschen nur noch davon erfahren. Und lernen wie kinderleicht ein AED zu bedienen ist, fangen wir bei der Jugend an."










