(openPR) Höhenluft tut dem Körper gut - Nicht nur zum Abnehmen in die Berge
26.09.2003 - Ein Drittel aller Todesfälle in den Alpen ist auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Schlechte Ausrüstung, mangelnde Vorbereitung oder plötzlich wechselndes Wetter können dafür sorgen, dass Bergwanderer in kritische Situationen geraten. Der ADAC hat Tipps zusammengestellt, damit das Wandern in der Höhe ein ungetrübtes Vergnügen bleibt.
Da die Temperatur pro 100 Höhenmeter um bis zu 0,7 Grad Celsius sinkt, gehört warme Kleidung in den Rucksack. Hingegen steigt mit zunehmender Höhe die UV-Strahlung, sodass Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Sonnenbrille unverzichtbar sind. Selbstverständlich sollten Bergschuhe sein, die vor Kälte und Nässe schützen und überdies die Gelenke schonen.
Da das Wetter in 2 000 Meter Höhe völlig anders sein kann als am Ausgangspunkt, muss man sich vor dem Aufbruch über die Wetterlage informieren. Gleichzeitig macht es Sinn, etwa im Hotel oder an einer Talstation Bescheid zu geben, wohin man gehen will. In jedem Fall aber sollte man ein möglichst geladenes Handy mitführen, um im Notfall Hilfe holen zu können. Bei Unfällen gilt: erste Hilfe leisten und den Verletzten vor Kälte schützen. Kleinere Verletzungen wie Hautabschürfungen, Prellungen und Blasen möglichst umgehend desinfizieren, um Infektionen zu verhindern.
Das Tempo während einer Wanderung richtet sich idealerweise nach dem Langsamsten der Gruppe. Mindestens alle zwei Stunden sollte eine Pause von 20 bis 30 Minuten eingelegt werden. Sind Kinder dabei, sind häufiger Pausen ratsam. Wird das Gelände unwegsam: nichts riskieren und lieber umkehren. Schließlich gilt, nicht nur wegen der körperlichen Anstrengung: Trinken bis zum Abwinken. Da die Wassermenge in der Luft mit zunehmender Höhe sinkt, muss der Organismus die Atemluft selbst anfeuchten und braucht demzufolge zusätzliche Flüssigkeit.






