(openPR) Al Gore’s Plädoyer für mehr soziale und ökologische Vernunft in der Politik blieb in Oslo nicht ungehört – die Verleihung des Friedensnobelpreises erstmals an Vorkämpfer des Klimaschutzes – ein Sieg der Vernunft?
Leidenschaftlich und doch geprägt von einem unerschütterlichen Glauben an die Kraft vernünftiger Argumente, benennt Gore in seinen im Riemann Verlag erschienenen Buch »Angriff auf die Vernunft« die größten Gefahren: eine Politik der Angst, die die Vernunft schrittweise zurückdrängt, ungezügelte Medien-Manipulation und die unheilige Allianz von Macht und Geld. Seine kritischen Analysen sind auch eine Generalabrechnung mit der Ära Bush und ihren verhängnisvollen Fehlentwicklungen, sei es bei der Terrorbekämpfung, beim Sozialabbau, bei der Organisation amerikanischer Wahlkämpfe oder beim Vormarsch des christlichen Fundamentalismus. Ein machtvoller Impuls für die Rückkehr von Glaubwürdigkeit, sozialer und ökologischer Vernunft in die Politik.
In ihrer Laudatio hebt des Nobelpreiskomitee hervor, dass Al Gore die Person sei, die weltweit wahrscheinlich am meisten Verständnis für den Kampf gegen den Klimawandel erreicht habe. Zugleich hätten die rund 2500 Wissenschaftler des UN-Rates dafür gesorgt, dass eine immer breitere Öffentlichkeit den negativen Einfluss des Menschen auf den Klimawandel verstehe, ganz im Sinne einer »Kultur der Gemeinsamkeit«.
Dazu Horst Grenz, Leiter des Flensburger Institut50plus: »Appelle sind das eine – es wird darauf ankommen, die Kluft zwischen Wahrnehmen und Handeln zu schließen.«












