(openPR) „Die Zigarette wird teuer, die Pommer eher billiger“, so könnte im Kampf um die Fettleibigkeit zumindest aus der Sicht der Münchener Rück und ihrem Chef-Arzt-Medizin Regenauer. „Adipositas ist eine chronische Krankheit“, so der Ernährungsmediziner Prof. Hans Hauner von der Technischen Universität München und er betonte hierbei: „Es reicht nicht zu glauben, wir müssten die Menschen nur aufklären - das versuchen wir seit 30 Jahren vergeblich“. Denn im Alltag seien die Menschen fast ständig mit einem Überangebot an Süßigkeiten und Fastfood konfrontiert. Überall lockten - oft billige - Lebensmitteln mit hoher Energiedichte wie Chips und immer größere Portionen.
Da dürfte es nahe liegen, dass die Versicherungsgruppe neben Vorbeugung und Beratung auf Risikobeiträge setzt.
Quelle: journalmed >>> http://www.journalmed.de/newsview.php?id=18904
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Einstweilen noch unausgesprochen, wenngleich unübersehbar, bietet sich in diesem Zusammenhang stehend natürlich neben den Risikobeiträgen auch massive Preissteigerungen bei den Lebensmitteln mit hoher Energiedichte an. Vielleicht sollte auch über ein allgemeines Verbot nachgedacht werden, so dass jedenfalls in öffentlichen Gebäuden der ungehemmte Genuss von Chips und allerlei anderen Köstlichkeiten untersagt wird. Schulen und Betriebe sollen dem Vernehmen nach an einem Strang ziehen. Neben einer Aufklärung könnten hier auch Anreize (analog der Bereitschaft etwa des Arbeitnehmers auf seinem Weg zum Nichtraucher) ggf. der eine oder andere Tag Sonderurlaub gewährt werden; geeignet erscheint auch die Einführung eines Prämiensystems, durch das ggf. der Verlust eines jede „Pfündchen`s“ honoriert wird. Der staatliche Gewichtskommissar muss also doch her und die Bereitschaft der Bundesbürger, ggf. weitere Einschnitte in ihre Rechtssphäre hinzunehmen, scheint gegeben zu sein. Der bundesdeutsche Bürger bedarf der nachhaltigen Erziehung, nicht nur mit Blick auf seine gesundheitlichen Belange. Eine schöne neue Gesellschaft...












