(openPR) Neugegründeter Förderverein will den Dialog zwischen Jugend und Kultur
Seit dem 10.09.2007 ist er im Vereinsregister eingetragen: der Förderverein unabhängiger creativer Künste, kurz F.u.c.K. e.V., und hat bereits mehr als einhundert eingetragene Mitglieder. Ein Erfolg, mit dem die vier-zehn Gründungsmitglieder, darunter mehrere Aschaffenburger Künstler und Musiker, kaum rechneten, als sie den neuen Verein vor wenigen Wochen in der Aschaffenburger „Unsagbar“ aus der Taufe hoben.
Anlass der Vereinsgründung war die aktuelle Diskussion über die angeblichen „Jugend-Exzesse“ rund um den Rossmarkt und das Mainufer. „In der Kulturstadt Aschaffenburg hat hauptsächlich die etablierte Kunstszene ein Forum“, so Thomas Quien, erster Vorstand des Fördervereins. „Es fehlen nach unserer Auffassung Angebote, die auch und gerade junge Menschen ansprechen und an die vielfältigen Erscheinungsformen moderner und traditioneller Kunst heranführen. Dabei wollen wir keine Konkurrenzposition zu den Einrichtungen der Stadt Aschaffenburg einnehmen, sondern – in enger Abstimmung mit Jugendzentren, Schulen und Bildungseinrichtungen – Kunst begreifbar machen und die kreativen Kräfte der neuen Generation etwas abseits von traditionellen Ausstellungen mit steifen Vernissagen und todlangweiligen Reden erschließen“.
Noch ein anderes Problem haben die Vereinsgründer ausgemacht: die Region Aschaffenburg verfügt über eine vielschichtige Künstlergemeinde, in der nahezu alle Kunstgattungen vertreten sind. Dabei fällt auf, dass viele der regionalen Künstler oft über ein überregionales Ansehen genießen, ohne dem heimischen Publikum wirklich präsent zu sein. Der Förderverein will deshalb vorwiegend mit regionalen Künstlern zusammenarbeiten und diesen eine Plattform zur Präsentation ihrer Werke zur Verfügung stellen. „Wir wollen nicht ausgrenzen oder wegschauen sondern integrieren und bewegen“, so Quien weiter. „Wir wollen jungen Menschen beweisen, dass es ein kreatives Leben außerhalb des Fernsehens und des Gameboys gibt“.
Vielschichtig sollen denn auch die Aktivitäten des Fördervereins ausfallen. Bereits bei der „zweiten“ Gründungsversammlung des F.u.c.K e.V. am 14. September auf der „Määhkuh“ konnte eine Videoinstallation von Pixelkaos, Andreas Schüssler, aus Hösbach präsentiert werden, die das hohe Niveau heimischer Produktionen in dieser noch relativ jungen Kunstrichtung aufzeigte. Das nächste Projekt wird eine gemeinsame Ausstellung heimischer Künstler Ende Oktober im ehemals „osmotischen Raum“ sein. Unter den Ausstellern fin-den sich unter anderen der Maler Dieter Wolthoff, der gerade einen Lehrauftrag an der Universität Peking beendet hat, Justus Bustorff und Walter Mayer.
Ein Workshop für elektronische Musik, bei dem Jugendliche ihre eigenen Kompositionen vertonen und produzieren können, wird noch in diesem Jahr ein weiteres Highlight bilden. Abrunden wird das diesjährige Programm des Fördervereins unabhängiger creativer Künste e.V. eine Reihe von Bastelnachmittagen für Kinder ab November. Sie finden in den Räumen des JUKUZ in Aschaffenburg statt. Hier können Kinder zwischen 6 und 12 Jahren verschiedene kreative Techniken erlernen und ihre Eltern mit einem selbst geschaffenen Geschenk zu Weihnachten überraschen.
Kontakt: Förderverein unabhängiger creativer Künste e.V.
c/o +++BestPress+++, Dalbergstraße 2, 63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021 – 441 666, Fax.: 06021 – 441 668
Email:
Förderverein unabhängiger creativer Künste e.V. (F.u.c.K. e.V.)
c/o +++BestPress+++
Dalbergstraße 2
63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021 441 666
Fax.: 06021 441 668
Email:
Förderverein unabhängiger creativer Künste e.V.
Schon wieder ein Verein oder was machen wir anders?
Deutschland ist das Land der Vereine. Nicht umsonst heißt es: wenn sich sieben Deutsche treffen, gründen sie einen Verein: Schützenverein, Kirmesburschen, spießig und langweilig also? Weit gefehlt.
Das deutsche Vereinsrecht bietet die Möglichkeit, gemeinnützige Projekte vereinfacht zu realisieren. Deshalb ist der Förderverein unabhängiger creativer Künste e.V. ein probates Mittel gesellschaftspolitische Zielsetzungen zu verwirklichen. Es kommt also darauf an, was man daraus macht.
Was will unser Verein?
Die aktuelle Diskussion um die angeblichen „Jugend-Exzesse“ am Rossmarkt haben ein Problem aufgezeigt, das es zu lösen gilt. In der Kulturstadt Aschaffenburg mit ihrem vielfältigen Angebot hat hauptsächlich die etablierte Kunstszene ihr Forum. Es fehlen - nach unserer Auffassung - Angebote, die auch junge Menschen integrieren und an die vielfältigen Erscheinungsformen moderner und traditioneller Kunst heranführen. Wir sind davon überzeugt, dass es möglich ist, junge Menschen zu interessieren und ein wenig abseits von traditionellen Ausstellungen mit steifen Vernissagen und todlangweiligen Reden die kreativen Kräfte einer neuen Generation zu erschließen.
Wir wollen Kunst zum Mitmachen und Anfassen sowie mit ausdrücklich regionalem Bezug. Die Region Aschaffenburg bietet eine vielschichtige Künstlergemeinde in der nahezu alle Kunstgattungen vertreten sind. Das Spektrum reicht von den klassisch schaffenden Künstlern im Bereich der Bildhauer- und Malerei, über Theater-, Tanz- und Musikkunst, Literatur bis hin zu Videoinstallations- und Performancekunst. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass „unsere“ regionalen Künstler oftmals überregionales Ansehen genießen, ohne dem heimischen Publikum wirklich präsent zu sein. Dies zu ändern hat sich der Förderverein unabhängiger creativer Künste e.V. zum Ziel gesetzt.
Wie wollen wir unsere Ziele erreichen?
Der F.u.c.K e.V. wird vorwiegend mit regionalen Künstlern zusammenarbeiten und diesen eine Plattform zur Präsentation ihrer Werke zur Verfügung stellen. Durch Ausstellungen, Aktionen und Veranstaltungen soll dabei in erster Linie erreicht werden, dass ein direkter Kontakt zwischen dem Künstler und seinem Publikum zustande kommt. Dabei liegt unser Fokus auf einer gezielten Ansprache des jüngeren Publikums.
In enger Abstimmung mit Jugendzentren, Schulen und Bildungseinrichtungen wollen wir Kunst begreifbar machen und einen Dialog zwischen Künstlern und jungen Menschen herstellen. Bastelnachmittage, Spielzeugreparatur-, Bildhau-er- und Malkurse für Kinder sollen die Kreativität in der jüngsten Zielgruppe fördern und aufzeigen, dass es ein kreatives Leben außerhalb des Fernsehens oder des Gameboys gibt.











