(openPR) In der Ausgabe 39/07 vom 28.09.2007 berichtet 'kapital-markt intern' u. a. über folgende Themen:
Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen – Die EdW-Reform wäre eine angemessene Herausforderung für den bayerischen Ministerpräsidenten: – Bekommt die EdW/Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen bald eine Bluttransfusion mittels neuer (Zwangs-)Mitglieder? Wie bereits in 'k-mi' 19/07 gemeldet, kann die EdW mit der ab 01.11.2007 erlaubnispflichtigen Anlageberatung auf neue Beitragszahler hoffen. Wie und ob sich dies auf die Lastenverteilung bei den Sonderopfern auswirkt, die EdW-Mitglieder für den Phoenix-Kapitaldienst-Skandal aufbringen müssen, ist aber noch unklar: Auf Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler teilt die Bundesregierung aktuell mit, daß sie derzeit "keine Schätzung zur Anzahl der Institute abgeben kann, die durch das Inkrafttreten des Finanzmarkt-Richtlinien-Umsetzungsgesetzes (FRUG) ab 1. November 2007 kraft Gesetzes der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zugewiesen werden“.
Lloyd Fonds/TradeOn – Edmund Stoiber geht nach Brüssel – der deutsche Zeitmarkt ist stark im Kommen:
– Mit der Zweitmarkt-Käuferplattform TradeOn schickt die Lloyd Fonds AG nach akribischer Vorbereitungsphase ihr neuestes Projekt ins Rennen. Seit dem Börsengang im Oktober 2005 hat sich der Hamburger Initiator neben seinem Schwerpunkt Schiffsfonds in einer Reihe von Geschäftsfeldern erfolgreich etabliert und steigt nun auch aktiv in das Wachstumssegment 'Zweitmarkt' ein. Gemessen am Gesamtvolumen der geschlossenen Fonds ist der Zweitmarkt mit einem Umsatz von geschätzten 700 Mio. € Nominalkapital zwar immer noch klein, aber er weist Jahr für Jahr deutliche Zuwächse aus. Mit der Lloyd-Tochter TradeOn steigt ein starker Player in den Zweitmarkt der geschlossenen Fonds ein, der über langjährige Konzeptionserfahrung verfügt und sich das unabdingbar notwendige Know-how im Zweitmarkt gesichert hat.
LG Koblenz/DBVI – Ist eine garantielose Garantie das Gegenstück zu Stoibers "regelloser Regelung"?
– Ein aktuelles Urteil des LG Koblenz vom 19.09.2007 (Az.: 6 O 60/06, noch nicht rechtskräftig) zeigt die potentielle haftungsrechtliche Sprengkraft von sog. 'Garantieerklärungen' auf. Einem Anleger, der von der Kanzlei Göddecke/Siegburg vertreten wurde, ist in diesem Verfahren Schadenersatz von einem Vermittler zugesprochen worden. Dieser hatte dem Anleger Mitte 1999 einen Wertpapier-Sparvertrag für vermögenswirksame Leistungen verkauft, wonach monatlich Aktien an der DBVI AG erworben wurden. Die Vertragsurkunde enthielt eine "Garantieerklärung, wonach das Emissionshaus jedem vertragstreuen Sparer garantiert, daß er mit dem Erwerb der Aktien per saldo keinen Verlust erleidet". 'k-mi' hatte z. B. im PC 03/93 auf die Risiken dieser Beteiligungsform hingewiesen. Das Gericht kam insgesamt zu der Wertung, daß über die mit dem Sparplan verbundenen Risiken nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Dem Vermittler nutze es nichts, daß im Prospekt auf einen möglichen Totalverlust hingewiesen wurde, da er nicht nachweisen konnte, diesen dem Anleger vor Zeichnung übergeben zu haben.
First Finance Gruppe – Beansprucht Stoibers "Kompetenz-Kompetenz" für Wälder in Panama:
– Ökologische Investments haben – zumal in Deutschenland – schon seit langem Konjunktur. Auf dem Vormarsch sind dabei sog. Waldinvestments. Ein Anbieter, der in punkto Seriosität mit hohen Maßstäben gemessen werden will, ist die Forest Finance Gruppe mit Sitz in Panama bzw. in Bonn. Ernstzunehmende Anlage oder eher eine Alternative zum Weihnachtsgeschenk? Kaufinteressenten sollten sich bei derartigen Angeboten grundsätzlich bewußt machen, daß es sich um eine Vertrauensinvestition handelt. 'k-mi' wird bei dem Anbieter nachhaken, welche Belege er bislang für seine Leistungsfähigkeit liefern kann.
CHORUS Equity CleanTech – Während der Geldhahn für Stoibers Transrapid noch tröpfelt, wird in umweltorientierte Technologien bereits investiert:
– Die ersten mittelbaren Investitionen vermeldet die CHORUS Equity CleanTech KG im Rahmen einer Beteiligung an der Zouk Clean Tech Europe LP. Damit investiert die deutsche Gesellschaft plangemäß in die erste auf Clean Tech spezialisierte Equity-Beteiligungsgesellschaft. Zouk Clean Tech, die aktuell das final closing bei einem Gesamtvolumen von 150 Mio. € vornimmt, steht mit einer Reihe von Unternehmen in Verhandlungen und hat bereits Beteiligungen an vier Zielunternehmen übernommen.
Medienfonds – Werden leasingähnliche Gestaltungen nun ähnlich hart verfolgt wie 'Problembär' Bruno in Bayern?
– Fest ins Visier genommen hat der Fiskus die leasingähnlichen Medienfonds bereits seit mehr als zwei Jahren. Waren bislang nur einzelne Initiatoren wie die VIP von teils drakonischen Maßnahmen betroffen, weitet sich der Feldzug der Finanzverwaltung mehr und mehr zum Flächenbrand aus. Die Einkommensteuerreferenten der Länder und des Bundes haben auf ihrer Tagung in der 38. KW entschieden, die leasingtypischen Schlußzahlungen schon während der Laufzeit jährlich anteilig steuerpflichtig zu machen und nicht (wie bisher seit Jahren übliche und gängige Praxis) erst am Ende zum tatsächlichen Zahlungszeitpunkt. Das würde die laufenden steuerlichen Erträge und die damit verbundenen Steuerzahlungen massiv erhöhen, ohne daß ihnen eine tatsächliche Auszahlung mit entsprechender Liquidität entgegenstehen würde.
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Weitere Informationen:
Uwe Kremer
Pressesprecher 'markt intern'-Verlag
Tel.: 0211/66 98 -199
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