(openPR) Der heilige Fastenmonat Ramadan ist auch für die meisten Menschen in der Türkei ein besonderer Monat. Der Ramadan, der in diesem Jahr am 13. September begonnen hat und noch bis einschliesslich dem 11. Oktober dauert, ist eine Zeit der Besinnlichkeit und Hilfsbereitschaft, in dem die Leute noch enger zusammenrücken, Nachbarn und Freunde einladen und an Bedürftige spenden. In Istanbul sind grosse "Ramadan-Zelte" aufgebaut, in denen Arme zum "iftar", dem Fastenbrechen bewirtet werden. Hilfsorganisationen verteilen während des Ramadan Essenspakete an bedürftige Familien.
Schon mehrere Tage vor Beginn deutet überall im Land alles auf den Ramadan hin. In den Geschäften wird auf besondere Aktionen während des heiligen Monats hingewiesen sowie Zettel mit den Fasten- und Gebetszeiten verteilt. Den Tag über läuft das Leben merklich langsamer und gegen Abend schliessen die Geschäfte vielerorts vorzeitig. Einige Restaurants bieten spezielle Ramadan-Menüs an, in den Moscheen wird aus dem Koran gelesen. Am Abend sitzen Familien und Freunde zusammen, vor dem Morgengrauen wird dann noch ein Mahl eingenommen, bevor der nächste Tag des Fastens beginnt. Der Ramadan wird allgemein nicht als Last empfunden, bei vielen stellt sich schon Tage vorher eine gewisse Vorfreude ein. Das Fasten im Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islam und wird in erster Linie als zu erfüllender Gottesdienst verstanden.
Den Abschluß des Fastenmonats Ramadan wird das 3tägige Ramadan-Fest bilden, auch Zuckerfest (Seker-Bayram) genannt, das mit einem frühen Festgebet in den Moscheen beginnt. Anschließend besuchen sich Verwandte, Nachbarn und Freunde, essen gemeinsam und verteilen Süssigkeiten an die Kinder.
Mehr Informationen und Beiträge finden Sie in der ANATOLIEN magazin - Serie "Der Fastenmonat Ramadan" unter http://www.anatolienmagazin.de












