(openPR) Gebrannte Mandeln, knisternde Zuckerwatte und der Duft von Lakritz liegen in der Luft: Die Vorbereitungen für das größte Volksfest im Norden laufen auf Hochtouren. In wenigen Tagen werden die ersten Plakate aufgehängt, die den Freimarkt in und rund um Bremen ankündigen. Eine Überraschung ist in diesem Jahr vorprogrammiert: Das älteste deutsche Volksfest präsentiert sich mit einem brandneuen Erscheinungsbild. Entwickelt wurde es von der Bremer Kommunikationsagentur red pepper, die dafür sogar die Stadtmusikanten als Werbeträger eingespannte.
Eine Studie des Lehrstuhls für innovatives Markenmanagement der Universität Bremen brachte den Stein ins Rollen. In der Befragung gaben 80 Prozent der Bremerinnen und Bremer an, das alte Erscheinungsbild nicht zu kennen. Nur rund ein Drittel derjenigen, die sich an das Motiv erinnerten, bewerteten es als sympathisch. Für die Bremen Marketing GmbH Grund genug, einen Wettbewerb zur Entwicklung eines neuen Erscheinungsbildes auszuschreiben. red pepper setzte sich unter mehreren renommierten Agenturen mit seiner Idee durch, die Bremer Stadtmusikanten im Erscheinungsbild zu integrieren. Was aus der Ferne betrachtet wie das größte fahrbare Riesenrad Europas aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine gekonnte Verfremdung der vier berühmten Hanseaten. Auf diese Weise verschmelzen ein wichtiges Symbol des Bremer Freimarktes und das beliebte Wahrzeichen der Stadt Bremen zum neuen Erscheinungsbild.
Die Idee knüpft systematisch an die erfolgreiche Kampagne zur Bewerbung des Bremer Weihnachtsmarktes an, die red pepper im vergangenen Jahr konzipiert hat: Auf den Motiven wurden die Bremer Stadtmusikanten in gewohnter Pose ungewöhnlich inszeniert. „Im Sinne der konsequenten Markenführung standen die Stadtmusikanten deshalb auch für das neue Erscheinungsbild des Freimarktes Pate“, erklärt red pepper-Geschäftsführer Thomas Loest: „Die vier Freunde sind ein Synonym für Lebensfreude, Tradition und Geselligkeit. Und ihre Geschichte kennt jedes Kind.“ Tatsächlich ergab eine Umfrage im Stadtgebiet, dass die Bremerinnen und Bremer mit keinem anderen Wahrzeichen so stark die liebenswerten Eigenschaften der Hansestadt verknüpfen.
Zweites wichtiges Kriterium: Prägnanz und Klarheit. „Plakat kommt schließlich von plakativ. Bei der heutigen Informationsflut hat ein Plakat nur ca. 1,5 Sekunden, um zu wirken,“ so Thomas Loest. Die Bremerinnen und Bremer können ab nächste Woche die neuen Plakatmotive auf sich wirken lassen.
red pepper. Agentur für Kommunikation GmbH
Am Speicher XI / 7
28217 Bremen
Emina Cerovina












