(openPR) Kolorierte Holzschnitte setzen in zwei neu erschienen Kinderbüchern die Abenteuer der tierischen Helden in Szene
(Berlin/Potsdam, 20.12.2005) Mit den „Bremer Stadtmusikanten“ und „Warum? Fragt die kleine Katze…“ erscheinen im Wolbern Verlag zwei aufwändige Kunstbücher für Kinder. Handabgezogene Holzschnitte der Künstlerin Sibylle Leifer machen die Geschichten über die kleine Katze, mit ihren Fragen an die Welt, und über die Bremer Stadtmusikanten zu kleinen Kunstwerken für Kinder. Die liebevoll gestalteten Grafiken wecken das künstlerische Interesse des kleinen Lesers und regen Phantasie und Neugier an. Außerdem zeigen die tierischen Abenteuer auf, wie wichtig Mut, Freundschaft und Toleranz sind.
Am Anfang wollte Sibylle Leifer, ehemalige Meisterschülerin an der Hochschule der Künste in Berlin, einen Bilderbogen für den kleinen Leonard herstellen, in Holz geschnitten und im Handabzug schwarz auf weißem Grund gedruckt. Die Grafiken weckten die Neugier des Dreijährigen und so entstand die Geschichte der kleinen Katze, die sich aufmacht, um die Welt zu entdecken. Kolorierte Holzschnitte fangen die Abenteuer des kleinen Kätzchens ein und lassen den Betrachter an ihren Gefühlen, Nöten und Freuden teilhaben.
Bei dem zweiten Kinderbuch in dieser Reihe ließ sich Sibylle Leifer von dem Grimm-Märchen der Bremer Stadtmusikanten inspirieren. Die in Handarbeit entstandenen Holzschnitt-Grafiken erzählen die Geschichte von Hahn, Katze, Hund und Esel, die wegen ihres Alters getötet werden sollen und sich zu einem schlagkräftigen Quartett zusammenschließen. Dabei wird nicht nur die Phantasie des Betrachters angeregt. Die tierischen Helden geben praktische Lebenstipps, indem sie in einer scheinbar aussichtslosen Situation wieder Lebensfreude und Mut gewinnen.
Die Kunstform des Holzschnittes gehört zu den ältesten Techniken zum vervielfältigen von Grafiken. Dem Verfahren liegt eine Zeichnung zugrunde, die seitenverkehrt auf einem starken Holzblock aufgetragen wird. Anschließend werden die vorgezeichneten Linien mit verschiedenen Messern haarscharf umschnitten. Die hervorstehenden Stege werden dann mit Druckfarbe eingewalzt und auf Papier gepresst. Mittlerweile bieten verschiedene Bildungseinrichtungen die Möglichkeit an, Geißfuß, Stichel und Konturenmesser selber in die Hand zu nehmen.











