(openPR) Der ANTIK-GUIDE, Münchens Antiquitäten-Übersicht, sprach mit Peter Ziegler, dem international anerkannter Sammler von Kachinas und antiken Quilts. Er erzählte uns die Herkunftsgeschichte der Kachina-Dolls: Fragt man einen Hopi-Indianer, was eine Kachina ist, so wird er antworten "ein übernatürliches Wesen" – ein Bindeglied zwischen der realen und der geistigen Welt – "das von Menschen in Fruchtbarkeitstänzen und Ritualen personifiziert wird."
Bei diesen Tänzen werden die kleinen Mädchen des Stammes mit hölzernen Puppen beschenkt, die den jeweiligen Tänzer in seiner Funktion darstellen. Diese handgeschnitzten und bemalten Puppen nennt man "Kachina-Dolls". In den Lehmhäusern werden sie an den Wänden aufgehängt und begleiten die Mädchen auf ihrem Weg in das Erwachsenwerden. Es gibt etwas 200 verschiedene Kachina-Dolls, geschnitzt aus den Wurzeln des Cottonwood-Tree, einer Pappelart, die anschließend bemalt werden. Die ältesten bekannten Kachinas stammen aus er zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und befinden sich fast alle in Museen und Privatsammlungen.
In den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden sie als Sammelobjekte entdeckt und zum Teil minderwertig gefertigt nur für den Tourismus hergestellt. In den 80er und 90er Jahren kamen Kachina-Dolls zum Teil auch als wertlose Kopien aus Asien und anderen Drittweltländern. Aber speziell in den letzten Jahren besinnen sich viele Hopischnitzer auf die alten Schnitztechniken und fertigen diese Puppen wieder traditionell. Mehr über Peter Zieglers Sammelleidenschaften und seine Antiken Quilts unter www.antik-guide.de.













