(openPR) Auf den Gartenmessen zählen die Stände der Gartenantiquitäten-Händler zu den unangefochten Gewinnern. Im Fachhandel der Kunst- und Antiquitäten-Branche kämpft man dagegen mit dem Problem der Glaubwürdigkeit betreffs Altersangaben und Herkunft gerade des mittleren Preissegments. Zu viele Kopien überschwemmen den Markt, die begehrte Patina ist für Fachleute leicht anzubringen – Wind und Wetter stehen dem Hersteller solcher Fakes mit Begeisterung zur Seite. Die Kopie von der Kopie von der Kopie: die aus einem Steinquader gehauenen Originale der Antike, die Götterstatuen und Abbilder herausragender Persönlichkeiten, wurden bereits im Historismus wiederum kopiert.
Zunächst wurde hochwertigst ebenfalls in Stein gehauen, kurze Zeit später jedoch wurden diese Garten-Ornamente bereits aus gemahlenem Sandstein im Gussverfahren hergestellt. Diese verwitterten Exponate sind heute bereits ebenfalls über 100 Jahre alt und zählen zweifelsfrei zu reinrassigen Antiquitäten. Doch wie will der Laie diese Unterschiede ersehen – erstaunlicherweise gaben sich auch die Antik-Händler in München diesem Thema gegenüber sehr aufgeschlossen und offen. Zusammenfassend lässt sich sagen: nur wer Wissen über die Historie hat, der kann Unterschiede erkennen. Alte Ausstellungskataloge, Sicht-Vergleiche mit bereits radiologisch überprüften Exponate zur Schulung der eigenen Wahrnehmung und natürlich die richtige Bibliothek mit den Büchern zum Thema hilft weiter. Für Interessierte hat der ANTIK-GUIDE, die Antiquitäten-Übersicht aus München, die wichtigsten Nachschlagewerke und Bildbände über Gartenantiquitäten zusammengestellt, die komplette Übersicht ist unter den Buchbesprechungen zu finden. 'Miller's Garden Antiques' beispielsweise zeigt Garten-Antiquitäten vom Antik-Granit-Brunnen bis zur antiken Amphore aus dem 17. Jh und erweist sich als unschätzbares Nachschlagewerk.
Mit 'French Garden Style' können Wünsche dem Händler gegenüber konkretisiert werden. ‚Antique Garden Ornament’ spiegelt die amerikanische Geschichte und Entwicklung, in ‚Traditional Garen Decor’ führen antike Ziegelsteinwege durch englisch inspirierte Staudenrabatten, große Findlinge bilden die Stufen zu einem im japanischen Stil gestalteten Schattengarten, historische Statuen bilden die Blickfänge im Garten. Timothy Mawson dagegen besuchte zwanzig Gartenbesitzer in ihrem ganz persönlichen Gartenraum und hat dabei die Schnittstelle zwischen Garten und Haus im Visier. Wer sich für Garten-Antiquitäten interessiert und diese in natura anschauen möchte, dem seien unter www.antik-guide.de die redaktionellen Berichte ‚Garten-Antiquitäten I. + II.’ empfohlen – Bezugsquellen für Gartenantiquitäten im innerstädtischen Bereich von München und im zweiten Teil des Berichts über die Läden in Bayern. Liebhaber von antiken Granittrögen, von Sonnenuhren, Statuen, antiken Urnen oder Cloches, aber auch von preisgünstigen Dekorationsstücken aus Zink oder Eisenblech werden damit wertvolle Informationen in die Hand gegeben.





















