(openPR) Auszubildende der Xstrata Zink GmbH nutzen Ausbildungseinrichtung bei Airbus
Die Xstrata Zink GmbH und die Airbus Deutschland GmbH, beide ansässig in Nordenham in der nördlichen Wesermarsch, gehen in der Berufsausbildung gemeinsame Wege. Im Rahmen einer jetzt verabredeten Zusammenarbeit lernen ab September angehende Industriemechaniker der niedersächsischen Zinkhütte in der Ausbildungswerkstatt des Flugzeugbauers sämtliche Grundlagen, die sie für einen erfolgreichen Start in ihren Beruf benötigen. Ziel ist es, die Kooperation langfristig zu etablieren und die Ausbildung in Nordenham sicherzustellen.
Als die Xstrata Zink GmbH vor vier Jahren am Standort Nordenham ihren Betrieb aufnahm, stand fest, dass hier auch Ausbildungsplätze geschaffen werden sollten. „Für uns war von Anfang an klar, dass wir ausbilden wollen. Zum einen ist das Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie und zum anderen sichern wir dadurch auch den Qualitätsstandard unserer zukünftigen Mitarbeiter“, so Carl van Dyken, kaufmännischer Leiter bei Xstrata.
Erste Ausbildungsplätze wurden zunächst für Industriekaufleute und Chemiekanten eingerichtet. Dass das Unternehmen jetzt auch angehende Industriemechaniker ausbildet, hat einen sprichwörtlich nahe liegenden Grund: Im benachbarten Airbus-Werk gibt es eine voll ausgestattete Ausbildungswerkstatt und hervorragend qualifizierte Fachausbilder. Eine Zusammenarbeit in Sachen Ausbildung ist zudem bereits mit der in Nordenham ansässigen Firma Kronos Titan erfolgreich implementiert. „Da bot sich eine Kooperation auch für uns natürlich an. Bei Airbus stießen wir auch gleich auf offene Ohren“, schildert van Dyken die Anfänge der Zusammenarbeit.
Ausbildungsstart im September
So werden ab September die ersten beiden Auszubildenden zum Industriemechaniker ihren beruflichen Werdegang bei der Xstrata beginnen. Insgesamt beschäftigt Xstrata in Nordenham dann zehn Auszubildende. Das gesamte erste Lehrjahr verbringen die Mechaniker in der Ausbildungswerkstatt bei Airbus. Ab dem zweiten Lehrjahr werden sie dann bei der Xstrata selbst eingesetzt. Insgesamt dauert die Ausbildung 3,5 Jahre, kann aber bei guten Leistungen auf drei Jahre verkürzt werden.
Vielseitiger Beruf
Für Jugendliche mit einem Faible für alles Technische ist der Beruf des Industriemechanikers sehr interessant. Nach abgeschlossener Ausbildung werden sie vor allem in der Instandhaltung und Überwachung von technischen Systemen eingesetzt. Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit liegen dabei in der Instandhaltung von Produktionsanlagen. Die typischen Einsatzgebiete sind Instandhaltung, Maschinen und Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.
Die Wesermarsch gehört zu den strukturschwächeren Regionen in Deutschland. Besonders Ausbildungsplätze gibt es hier nicht wie Sand am Meer. Umso wichtiger ist es, dass ansässige Unternehmen ihre Kräfte und Kompetenzen bündeln, um Jugendlichen einen Ausbildungsplatz und somit auch eine Perspektive jenseits der Abwanderung zu geben. Mit der Kooperation, die die Xstrata Zink GmbH und das Airbus Werk in Nordenham jetzt vereinbart haben, wird genau dieses getan – ein gutes Beispiel dafür, wie Unternehmen gemeinsam soziale Verantwortung übernehmen können.
Ausbildung in der Zinkindustrie
Aktuell arbeiten etwa 13.000 Beschäftige in Unternehmen der mittelständisch geprägten deutschen Zinkindustrie. Werden die Zulieferer mit eingerechnet, so steigt die Zahl auf rund 30.000. In den Unternehmen, die direkt der Zinkindustrie zuzurechnen sind, werden derzeit rund 600 Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet. Vielfach sind die Zink verarbeitenden Unternehmen, z.B. Gießereien oder Feuerverzinkereien, seit mehreren Generationen in Familienhand. Aus dieser Tradition heraus erwächst eine besondere Verantwortung für die Ausbildung des Nachwuchses.
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