(openPR) Gestärkt durch den Erfolg der letzten Jahre organisieren die beiden Partner, die Fachzeitschrift „not“ durch Hirnverletzung, Schlaganfall oder sonstige erworbene Hirnschäden und die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung auch in diesem Jahr wieder den „Marktplatz Gehirn“ auf der größten internationalen Fachmesse für Rehabilitation, Pflege, Prävention und Integration - RehaCare. Der Messeschwerpunkt besteht aus einer offenen Forumsfläche, um die sich die zugehörigen Ausstellungsstände gruppieren. Auch in diesem Jahr präsentieren die Organisatoren ein attraktives Begleitprogramm während der gesamten Messezeit.
Jedes Jahr erleiden in der Bundesrepublik etwa 270.000 Menschen eine Schädel-Hirnverletzung im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, zu Hause oder beim Sport.
Etwa ein Drittel sind durch eine schwere Hirnverletzung betroffen. Viele von diesen etwa 100.000 Geschädigten leiden an langwierigen oder dauerhaften Folgen. Die Zahlen bei den Schlaganfall-Patienten bewegen sich noch einmal in ähnlicher Höhe.
Eine schwere Hirnverletzung beeinträchtigt die Betroffenen in vielen Bereichen, sowohl körperlich, geistig wie auch seelisch. Jeder den es trifft, erleidet einen Rückschritt in seiner Entwicklung. Der „Marktplatz Gehirn“ setzt sich dafür ein, dass aus dem Rückschritt ein Forschritt werden kann. Der Messeschwerpunkt rund um’s Gehirn auf der RehaCare 2007 bietet eine optimale Basis zur Information für alle, die mit dem Thema Hirnverletzung in Verbindung stehen.
Das offene Forum in Halle 3 wird wieder von Ausstellern aus den Bereichen Neurologische Rehabilitation, Nachsorge, Pflege und Industrie umrahmt. Sie bieten Informationen, Dienstleistungen und Produkte, die speziell auf Hirnverletzte ausgerichtet sind. Neben den Organisatoren der Fachzeitschrift „not“ und der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung finden die Besucher beim „Marktplatz Gehirn“ Verbände und Organisationen, aber auch Einrichtungen der verschiedenen Rehaphasen. Interessant für alle, die Betroffene betreuen, sind natürlich auch die Firmen, die Produkte anbieten, welche bei der Therapie unterstützen oder das eingeschränkte Leben der Betroffenen erleichtern.
Das gemeinsame Programm des „Marktplatz Gehirn“ besteht aus Diaschauen, Diskussionsforen, Filmvorführungen, Vorträgen, sowie künstlerischen und sportlerischen Darbietungen. Die Referate informieren über einschlägige Rechtsfragen, das neue Gesundheitsgesetz, Therapien und Hilfsmittel. Berufs- und Selbsthilfeverbände wollen durch interaktive Darbietungen das Programm unterstützen, ebenso verschiedene Einrichtungen und Industrieunternehmen. Sicherlich lockt auch die Vorstellung von neuen und alternativen Therapiemethoden wieder zahlreiche Zuhörer an. Der Besucher soll vor Ort erfahren wie sich der Betroffene fühlt, wie sich die Welt für ihn verändert hat und wie er wieder am Leben teilhaben kann.
Der „Marktplatz Gehirn“ auf der RehaCare 2007 soll erneut eine Plattform der Kommunikation zwischen den einzelnen Besuchergruppen und eine Drehscheibe rund um das Thema Hirnverletzung sein. Betroffene und deren Angehörige werden das Forum sicherlich auch nutzen, um mit anderen ins Gespräch zu kommen und Probleme und Erfahrungen auszutauschen. Hier werden sich hirnverletzte Menschen, Angehörige, beruflich Orientierte, wie Ärzte, Pflegepersonal und Therapeuten treffen, aber auch diejenigen, die Ziele und Wünsche dieser Patientenklientel umsetzen müssen, ob in der Industrie, der Politik oder der Selbsthilfe.










