(openPR) Peter Linneman erwartet nur kurzfristen Stillstand aufgrund der US-Hypothekenkrise
Frankfurt, 11.09.2007 - Nach Ansicht des renommierten Strategen und Chefvolkswirts von NAI apollo wird auch die aktuelle Subprime-Krise in den USA die amerikanische Wirtschaft nicht davon abhalten, sich weiterhin positiv zu entwickeln.
Zwar wird mit Zahlungsausfällen von bis zu 90 Mrd. US Dollar gerechnet, jedoch als Prozentsatz auf die Gesamtwirtschaft gerechnet repräsentiert diese Zahl eine verhältnismäßig überschaubare Zäsur. Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass sich die Märkte innerhalb von 18 bis 24 Monaten wieder einpendeln und vollständig erholen. So auch nach dem Börsencrash am schwarzen Montag im Oktober 1987, der „Savings & Loans“-Krise in 1991, dem Einbruch des russischen Rubels 1998 sowie nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001.
Im Zeitalter der Globalisierung und engen Vernetzung der Kapitalmärkte machen solche kritischen Entwicklungen vor keiner Landesgrenze mehr halt. Die Dominanz der internationalen Player am deutschen Markt sowie die internationale Orientierung vieler deutscher Unternehmen haben die Auswirkungen schnell auch auf Deutschland überschwappen lassen. Bislang beschränkt sich der wirtschaftliche Dämpfer weitestgehend auf ein schweres Erdbeben in der Bankenlandschaft. Zwar sind einige Großtransaktionen erstmal auf Eis gelegt und Kredite werden kritischer betrachtet, jedoch der Geschäftsklimaindex des ifo-Insitutues ist weiterhin auf einem historisch relativ hohen Niveau von 105,8 Punkten.
„Deutschen Investoren und Marktteilnehmern ist es schon lange bekannt, dass in der USA mit riskanten Krediten spekuliert wird,“ so Axel König, CEO von NAI apollo. „Die jetzige Entwicklung ist eine überfällige Korrektur der Kreditvergaben und stellt eine natürliche Marktbereinigung dar. Außerdem macht sie die Unternehmen mehr und mehr auf die Notwendigkeit von unabhängigen Research und autonomen Beratungsunternehmen aufmerksam.“
Nach Linneman ist in den USA kurzfristig mit überteuerten Krediten zu rechnen. Da deutschen Großbanken jedoch seit jeher im globalen Kontext als vergleichsweise risikoscheue Marktteilnehmer auftreten, fallen die Veränderungen in Deutschland wohl eher gering aus.
Außerdem erwartet der Stratege, dass die Preise in der Immobilienbranche zukünftig durch höhere Kreditdeckung und niedrigere Beleihungsgrenzen von 70-75% beeinflusst werden. Der Wohnungsmarkt selbst wird in Amerika voraussichtlich noch ca. 12-18 Monate brauchen, um sich vom Überangebot der 400.000-500.000 neugebauten Häuser richtig zu erholen.
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