(openPR) Die Befürchtung einer starken Abschwächung auf dem deutschen M&A-Markt aufgrund der Subprime-Krise haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Im 1. Halbjahr 2008 konnte der Informationsdienst VC-facts sogar eine Steigerung der Anzahl an Transaktionsmeldungen gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 verzeichnen.
Waren es im 1. Halbjahr 2007 noch 428 Transaktionen mit deutscher Beteiligung, stieg diese Zahl im Vergleichszeitraum in 2008 auf 551. Allerdings muss an dieser Stelle betont werden, dass durch die Folgen der Subprime-Krise kaum grossvolumige Milliarden-Transaktionen registriert werden konnten.
Bezüglich der Branchenverteilung der insgesamt 551 Transaktionen ergab sich folgendes Ergebnis: IT/Software/Kommunikationstechnologien: 72; Anlagenbau/Maschinenbau/Metallindustrie: 59; Sonstiges: 56; Dienstleistungen: 51; Pharma/Chemie/Life Sciences: 47; Immobilien: 35; Elektro/Optik/Laser/Hardware: 33; Lebensmittel/Konsumgüter/Handel/Textil: 32; Medien/Verlag: 30; Banken/Versicherungen: 30; Regenerative Energien/Umweltschutz/Entsorgung: 28; Automotive/-Zulieferer: 20; Bau/Bauzulieferer: 20; Internet: 17; Transport/Logistik: 11; Energie/Holz/Rohstoffe/Papier: 10
Ausblick: Der Ausblick auf geplante und erwartete M&A-Aktivitäten der nächsten 18 Monate in Europa zeigt laut einer Studie von Deloitte, dass sowohl Unternehmen als auch Private Equity-Investoren ihre Aktivitäten weiter ausweiten wollen. Unternehmen sichern sich durch Zukäufe und Fusionen einen dauerhaften Erfolg in den globalen Märkten - dementsprechend sind strategische Transaktionen die aktuellen M&A-Treiber. Generell erwarten Unternehmen geringe negative Einflüsse der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen auf ihre M&A-Pläne.
Details zu allen 551 von VC-facts recherchierten M&A-Transaktionen können Sie dem soeben erschienenen M&A-Yearbook 1. Halbjahr 2008 entnehmen, das unter folgendem Link: http://www.ma-facts.de kostenlos heruntergeladen werden kann (pdf-Dokument: 4,2 MB).












