(openPR) Ismaning/Köln, 11. September 2007 - Die Serena Business Mashup Suite 2008 revolutioniert das Anpassen und Erstellen von Business-Anwendungen. Zeitaufwendige Abstimmungen der Fachabteilung mit Programmier-Experten, wie sie beim klassischen Development die Regel sind, entfallen.
Die Software-Entwicklung für Geschäftsanwendungen steht derzeit vor einem gewaltigen Umbruch. Mashups, die sich durch Web 2.0 im Internet auf breiter Front durchsetzen konnten, erobern auch den Business-Sektor. Das Verfahren ähnelt grundsätzlich einem Remix in der Popmusik. Auch bei Mashups erstellt man neue Inhalte durch eine Kombination vorhandenen Materials.
Neue Ausrichtung bei Serena durch Mashups
Die Gründe für diese Entwicklung beschreibt Jeremy Burton, Vizepräsident von Serena Software, folgendermaßen: „Viele Jahre haben wir den weltgrößten Unternehmen geholfen, hochentwickelte Mission-Critical-Applikationen zu bauen. Das Problem ist nur, dass die IT gar nicht so schnell Neuerungen einführen kann wie der Bedarf wächst. Die Anfragen übersteigen in den meisten IT-Abteilungen die vorhandene Kapazität um das Zehnfache." Er ergänzt: „Unternehmen brauchen einen schnelleren Weg, Anwendungen zu entwickeln und auszurollen. Wenn die IT eine umfangreiche SOA-Plattform einführt, können Power User hierauf aufbauen und per Mashup neue Anwendungen erstellen. Mit einem SaaS-Modell können Business Mashups kostengünstig an die Anwender verteilt werden. Das ist unser neues Geschäftsmodell: Wir bauen Tools für die Entwicklung von Business Mashups für SOA und stellen SaaS bereit, um sie auszuliefern."
Killer-Anwendung für SOA
Serena hat die Mashup-Technik für Geschäftsanwendungen weiterentwickelt. In der neuen Suite können Anwender ihre Prozesse per Drag-and-Drop selbst abbilden, technisches Expertenwissen in Programmiersprachen ist nicht mehr erforderlich. Damit lassen sich jetzt auch Projekte zügig umsetzen, die früher langwierige und fehlerträchtige Abstimmungsprozesse zwischen Fachabteilung und Development erforderten.
„Unglücklicherweise konnte SOA die Erwartungen nicht ganz einlösen. Mit Serenas neuer Business-Mashup-Lösung, haben Anwender die Tools, um einfach und sicher SOA-basierende Applikationen auszurollen. Endlich hat der Markt eine Killer-Applikation für SOA", sagt René Bonvanie, Senior-Vizepräsident Marketing bei Serena.
Die Serena-Suite im Überblick
Serena Business Mashup Suite 2008 besteht aus insgesamt drei Komponenten:
Mashup Composer: Per Drag-and-Drop können Anwender Geschäftsprozesse und Benutzeroberflächen als Mashup erstellen, das über Schnittstellen an das Enterprise-System angebunden wird. Benutzer können sich auf das Prozessdesign konzentrieren, die komplexen technischen Details übernimmt der Mashup Composer im Hintergrund. Ab sofort steht er allen Benutzern während einer öffentlichen Beta-Phase auf www.serena.com zur Verfügung. Die Tester müssen dafür weder Software herunterladen noch installieren. Das endgültige Release des Composers wird kostenlos sein und Ende 2007 freigegeben werden.
Mashup Server: Das fertige Mashup wird auf dem Mashup Server ausgeführt. Die Unternehmen können wählen, ob sie einen eigenen Mashup Server betreiben oder den Hosting-Service von Serena als Software-as-a-Service (SaaS) in Anspruch nehmen. Der kostenpflichtige Server wird als Betaversion Ende 2007 erhältlich sein.
Mashup Exchange: Mashup Exchange ist eine Vorlagen-Sammlung von Serena, Drittherstellern und anderen Mashup-Benutzern. Die Vorlagen können zum Erstellen individueller Mashups nach Belieben eingesetzt und modifiziert werden. Hier können Benutzer benötigte Mashups finden und kaufen, sowie selbst erstellte Mashups vermarkten. Mashup Exchange wird Anfang 2008 der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Anwendungsbeispiele für Mashups
Mit dem visuellen Designer der Serena Business Mashup Suite lassen sich Prozesse einfach umsetzen. Mashups können Standard-Geschäftsprozesse abbilden wie beispielsweise:
- Sarbanes Oxley Compliance Management
- Rabatte auf Verkaufsartikel
- IT-Change-Request Tracking
Auch das Einbinden von Applikationen ist ohne aufwendige Integrationsarbeiten möglich:
- Ein Abstimmungsprozess in Salesforce kann auf einen Herstellungsprozess in SAP verweisen
- Ein Change-Request-Item in Remedy kann mit einem Change-Workflow-Prozess in Documentum verbunden sein
Informationsaustausch über Gerätegrenzen ist ein weiteres, häufig genutztes Einsatzgebiet:
- IT-Service-Requests können über Webbrowser, BlackBerry oder iPhone ausgestellt werden
SaaS auf dem Vormarsch
Mit Software-as-a-Service können Unternehmen die hohen Kosten von herkömmlicher Software vermeiden. Auf diesen Wachstumsmarkt setzt auch Serena. Nach Gartner* werden die weltweiten Umsätze mit SaaS in diesem Jahr im Enterprise-Bereich voraussichtlich 5,1 Milliarden US-Dollar übersteigen. Das wäre ein Zuwachs von 21 Prozent gegenüber 2006. Die Wachstumsraten sollen die nächsten Jahre kontinuierlich anhalten, für das Jahr 2011 werden Umsätze von 11,5 Milliarden US-Dollar prognostiziert.
*Gartner Issues SaaS Market Report, eBizQ.com, August 9, 2007
Diese Presseinformation gibt es im Internet unter www.pr-com.de.
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