(openPR) Leinwandpremiere für König Macius: Am 20. September startet die internationale Koproduktion der Saxonia Media GmbH in den Kinos. Im KI.Ka hat die Trickfilmfigur längst eine riesige Fangemeinde. Bei der Erstausstrahlung im Jahr 2002 erreichte die Serie Einschaltquoten von bis zu 46 Prozent. Schon jetzt ist sicher, dass es im kommenden Jahr neue Folgen der Fernsehserie geben wird. Gut zwei Jahre arbeitete Saxonia-Media-Geschäftsführer Hans-Werner Honert in Leipzig an der internationalen Koproduktion mit Studio88, Studio Orange Reklamy (Polen), KI.KA und HMM (Frankreich).
Für den Filmemacher ist das Buch von Janusz Korczak eine Herzensangelegenheit. "In einer Welt, in der Menschen als Waffen unterwegs sind, in der politische Extremisten sich organisieren, in Deutschland und anderswo Menschen zusammengeschlagen, getötet werden, weil sie eine andere Hautfarbe haben, eine andere Sprache sprechen, braucht man Geschichten zum Festhalten. Macius lernt spielerisch begreifen, was Solidarität ist, was Freundschaft heißt. Er erkennt auch, wie stark man sein muss, um Gutes durchzusetzen. Deshalb bin ich glücklich, dass uns der Fernseherfolg nun ins Kino trägt", sagt Honert.
Bekannte Stimmen
Bei der Kinoversion agieren Paul Falk (Macius) sowie unter anderem die prominenten Schauspieler Otto Sander, Hans Peter Korff, Peer Augustinski, Friedrich Schoenfelder und Dieter Bellmann als Synchronsprecher. Der 10-jährige Paul Falk wurde zufällig für die Synchronaufnahmen entdeckt. "Wenn ich mich höre, bekomme ich eine Gänsehaut", sagt er.
Otto Sander leiht der Figur Erasmus, dem Lehrer von Macius, seine Stimme. Der Schauspieler gehört zu den bekanntesten Synchronsprechern in Deutschland. "Das Erzählen macht mir ungeheuren Spaß und gehört für mich zu meinem Beruf dazu. Nur: Das Wichtige ist, dass man sich als lesender Schauspieler nicht zwischen den Autor und seine Geschichte drängen soll. Daran arbeite ich immer wieder, dass ich da nicht meine Eitelkeiten einbringe. Als Erzähler braucht man Demut gegenüber dem Text, man muss ihm dienen, nicht ihn interpretieren. Mir gefallen solche Aufgaben sehr - und den Hörern wohl auch", sagt Sander.








