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Barmherzige Brüder erfassen Patientendaten mit Motorola

05.09.2007 • 14:03 Uhr • IT, New Media & Software

(openPR) Verbesserte Datenkommunikation und schnelles Wiederherstellen von Daten – Patientendatenerfassung und -verwaltung erfüllt gesetzliche Anforderungen

Dietzenbach, 05.09.2007 – Motorola hat landesweit sieben Hospitäler und zwei Pflegezentren des Ordens der Barmherzigen Brüder in Österreich mit einem Wireless LAN (WLAN) ausgestattet, um eine sichere und lückenlose Erfassung und Verwaltung von Patientendaten sicherzustellen. Das Projekt, das mit Hilfe des PartnerSelect-Mitglieds Datentechnik GmbH implementiert wurde, umfasst die komplette Verwaltung und die Personaldatenkommunikation des Hospitals. Künftig sind in den Hospitälern der Barmherzigen Brüder auch der Einsatz von RFID-Technologie und ein kostenfreier Internet-Zugang für die Patienten geplant.



Der Orden der Barmherzigen Brüder hat die Erfassung von Kranken- und Pflegedaten am Patientenbett mit Hilfe elektronischer Geräte bereits vor fünf Jahren begonnen. Davor wurden die Daten handschriftlich erfasst. Jedoch stellte der Orden fest, dass etwa fünf Prozent der erfassten Daten bei der Eingabe in ein anderes Medium verloren gingen. Das war keinesfalls akzeptabel, weil die fehlende Detailinformation sich als entscheidend für die Behandlung des Patienten erweisen könnte. Deshalb war es die unmittelbare Zielsetzung, die vorhandene papiergebundene Lösung durch eine fehlerfreie und lückenlose elektronische Datenerfassung am Krankenbett zu ersetzen. Das medizinische Personal würde dann – je nach dem Grad der Autorisierung – teilweisen oder kompletten Online-Zugriff auf die neuesten Diagnosen und den Patientenstatus haben. Darüber hinaus würde die Privatsphäre der Patienten effektiver geschützt, weil die papierbasierte Dokumentation wesentlich anfälliger gegen unautorisierten Zugriff ist. Ebenso würde das Risiko von weggelassenen Informationen im Rahmen der Datenerfassung eliminiert werden.

Die beim Orden der Barmherzigen Brüder eingesetzte Lösung basiert auf Motorolas Enterprise WLAN und dem Software-Paket PATIDOK, das speziell für das Hospital entwickelt wurde und die gesetzlichen Anforderungen in Österreich hinsichtlich der Aufbewahrungspflicht von Patientendaten über einen Zeitraum von 30 Jahren erfüllt.

„Die Motorola-Lösung zum Ersatz des 2003 installierten Krankenbettsystems wurde ausgewählt, als klar wurde, dass die 11MB Bandbreite des vorhandenen WLAN nicht länger dafür geeignet war, den wachsenden Datenverkehr des Hospitals zu erledigen,“ erläutert Direktor Adolf Inzinger, Leiter der Zentralverwaltung der Barmherzigen Brüder und als solcher verantwortlich für IT und Controlling. „Der Wireless Switch WS5100 von Motorola und die AP300 Access Ports (unterstützen 802.11 a/b/g) wurden in Pilotinstallationen in den Hospitälern von Graz und Wien getestet. Die Entscheidung für Motorolas Switch-basiertes WLAN fiel wegen der Überlegenheit hinsichtlich zentralisierter Administration, Skalierbarkeit und Leistung. Jeder Laptop-Benutzer, einschließlich Ärzte und Pflegepersonal, erhält eine Benutzer-ID/Passport-Identifizierung, um sicheren Zugriff auf die Anwendungen auf dem Citrix-Terminalserver zu bekommen. Alle Benutzer werden durch einen Radius-Server authentifiziert und der gesamte WLAN-Verkehr wird mit Hilfe von Wi-Fi Protected Access2 und dem Avanced Encrytion Standard (WPA2/AES) gesichert und verschlüsselt.“

Nach der erfolgreichen Installation der Pilotsysteme begann die Verteilung an die anderen Hospitäler. Dazu wurden Funkmessungen durchgeführt, um die Anzahl und die Positionierung der Access Ports zu bestimmen. Neben dem Wireless Switch WS5100 wurde zusätzlich in jedem Hospital zur Redundanz ein weiterer WS5100-Switch installiert, der bei Ausfall des Hauptsystems die lückenlose Weiterführung der kabellosen Dienste gewährleistet. Für die verschiedenen Benutzer, den internen Verkehr und die Management-Systeme wurden virtuelle WLANs implementiert. Insgesamt wurden über 200 AP300 Access Ports und 12 WS5100-Systeme installiert.

Mit der Installation in Graz Eggenberg ist jetzt die Verteilung abgeschlossen und die Mitarbeiter können in allen Häusern der Barmherzigen Brüder Patientendaten direkt am Krankenbett erfassen und aufzeichnen.

„Neben den ausgezeichneten Referenzen dieser Lösung haben wir uns wegen des Erfolges der anfänglichen Pilotinstallation für die Lösung von Motorola und Datentechnik entschieden. Inzwischen schmieden wir bereits Pläne über den Einsatz neuer Anwendungen, mit denen wir die Möglichkeiten nutzen können, die unser WLAN bietet,“ berichtet Inzinger.

Wolfgang Jonasson, Geschäftsführer Motorola Enterprise Mobility business in Österreich und Sales Manager Zentraleuropa, kommentiert das beispielgebende Projekt: „Eine sichere, lückenlose, elektronische Patientendokumentation ist der Kern jeder vorbildlichen medizinischen Betreuung. Durch unsere innovative WLAN-Technologie ist die Aufzeichnung aller Behandlungsschritte bereits am Krankenbett möglich und unter Wahrung aller Sicherheitsaspekte den verantwortlichen Hospitalmitarbeitern zugänglich.“

Medieninformationen:
Tony Patrick
Marketing Manager (PR) EMEA
Motorola Enterprise Mobility Business
Telefon +44 (0)118 945 7427
Email: E-Mail
www.motorola.com

Pressekontakt
HFN Kommunikation GmbH
Helmut Nollert / Jochen Rössner
Tel. +49 (0)69 923186-0
Fax +49 (0)69 923186-22
Email: E-Mail
www.hfn.de

Orden der Barmherzigen Brüder
Über 4.600 Personen in Voll- und Teilzeitbeschäftigung arbeiten in den zehn österreichischen Ordenswerken und dem Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt und betreuen jährlich mehr als 110.000 stationäre Patienten. Dies entspricht einer Leistung von über einer Million Pflegetagen. Die Spitäler und Werke sind hochmodern, namhafte Wissenschafter arbeiten hier und es werden Spitzenleistungen in Pflege und Medizin erbracht. Durch vielfältige innovative Projekte (Ambulanzen für Gehörlose, Armenambulanz für Mittellose, Drogentherapiestation, Palliativpflege etc.) sowie auch durch Kooperationen reagiert der mehr als 400 Jahre alte Spitalsorden auf die aktuellen gesundheitlichen und sozialen Bedürfnisse unserer Gesellschaft.

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