(openPR) Wiesbaden, 27. August 2007 - Durch Mangel an Wissen entstehen jährlich den Unternehmen über 100 Milliarden Euro an finanziellen Verlusten durch Forderungsausfälle und die schlechte Zahlungsmoral der Kunden. Säumige Schuldner belasten die Liquiditätslage vor allem kleiner und mittelständischer Unternehmen, da diese oft bei ihren Lieferanten in Vorleistung treten müssen. Kritisch wird es, wenn diese Forderungsverluste über einem Prozent des Umsatzes liegen. Ist eine Forderung gänzlich uneinbringlich, müssen die betroffenen Gläubiger die entstandenen Löcher aus der eigenen Tasche stopfen. Gehen offene Forderungen nicht pünktlich oder überhaupt nicht ein, kann es passieren, dass bestehende Aufträge nicht vorfinanziert werden können und verloren gehen. So entstehen kurzfristig Liquiditätsprobleme mit der Notwendigkeit der Zwischenfinanzierung. Betriebe mit einer ohnehin schwachen finanziellen Substanz können dadurch in eine existenzgefährdende Liquiditätsfalle geraten.
Check-up des Fachwissens
Ein erheblicher Teil dieser finanziellen Einbußen entsteht durch unzureichendes Fachwissen im Bereich Forderungsmanagement. Aktuelles Wissen über alle wichtigen Aspekte, die mit der Gewährung von Lieferantenkrediten im Zusammenhang stehen, ist ein absolutes Muss für jedes Unternehmen. Die Beschaffung von praxisorientiertem Fachwissen sollte möglichst effizient mit wenig Zeitaufwand erfolgen. Es rechnet sich, Investitionen in zielgerichtete Aktivitäten zur besseren Qualifizierung des Forderungsmanagements zu tätigen. Hierzu zählen themenbezogene Suchen im Internet, der intensive Erfahrungsaustausch mit anderen Debitorenmanagern und Fachleuten der Wirtschaftskammern sowie die Lektüre aktueller Fachbeiträge.
Qualifizierung der Führungskräfte und Sachbearbeiter
Die ständige Weiterbildung ist besonders im Debitorenbereich eine wichtige Aufgabe, die von der Geschäftsleitung gefördert werden muss. Nur qualifizierte Mitarbeiter sind in der Lage, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Erfahrene und unabhängige Experten können helfen, das notwendige Know-how für ein effizientes Forderungsmanagement zu erwerben. Diese Spezialisten ermitteln die Schwachstellen des bisherigen Risikomanagements und schaffen so die Grundlage für geeignete maßgeschneiderte Anwendungen im Unternehmen. Dabei ist es wichtig, dass die externen Berater die Mitarbeiter nicht nur in der Analyse der Schwachstellen, sondern auch in der Implementierung und Umsetzung der geeigneten Maßnahmen begleiten.
Investitionen in ein effizientes Forderungsmanagement rechnen sich, vor allem, wenn man bedenkt, wie viel Umsatz nötig ist, um bei geringen Renditen Forderungsverluste aufzufangen. Auch die Bilanz profitiert von einem verbesserten Risikomanagement. Durch die Reduzierung der Forderungen und Bankverbindlichkeiten erhalten Firmen zusätzliche Liquidität, die Sie zur Finanzierung neuer Aufträge nutzen können.
















