(openPR) Französischer Außenminister Kouchner, ukrainischer Präsident Juschtschenko, timoresischer Präsident Ramos-Horta, ehemaliger polnischer Präsident Kwasniewski und Ex-Außenminister Fischer als Laudatoren am 3. Oktober in der Komischen Oper, Berlin.
Berlin, 29. August 2007 - Die Quadriga wird als politischer Preis Deutschlands am Tag der Deutschen Einheit verliehen. Die Quadriga honoriert immer vier Persönlichkeiten oder Institutionen und würdigt Vorbilder und Verdienste, die der Zukunft dienen.
Preisträger in diesem Jahr sind: Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder, das Hamburger Magazin Der Spiegel, Königin Silvia von Schweden und die beiden Mütter Phyllis Rodriguez und Aicha El-Wafi.
Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder wird für das „Wagnis der Zäsur“ ausgezeichnet. Mit dem Credo, dass Politik in einer globalen und vernetzten Welt dem Prinzip Lernfähigkeit genügen muss, hat er der Bundesrepublik im Inneren und Äußeren die Tür zum 21. Jahrhundert geöffnet. Zur Maxime des „Mehr Veränderung wagen“ bekannte sich auch Aleksander Kwasniewski als Präsident der Republik Polen. Der Verein Werkstatt Deutschland setzt mit seiner Wahl als Laudator für Gerhard Schröder auch ein Zeichen für die deutsch-polnische Freundschaft in schwierigen Zeiten.
Seit seiner Gründung vor sechzig Jahren konstituiert sich im SPIEGEL eine räsonierende, reflektierende und kritische Öffentlichkeit. In seiner einzigartigen Doppelfunktion als Chronist und Akteur hat er wie kein anderes Medium Geschicke und Geschichte des geteilten und wiedervereinigten Deutschland geprägt. Das Hamburger Magazin initiierte und begleitete die großen Debatten und Diskurse der Republik. Die deutsche Demokratie ist zusammen mit dem SPIEGEL erwachsen geworden. Eine Institution der Politik, der ehemalige Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler in der rot-grünen Regierung, Joschka Fischer, würdigt den SPIEGEL als „Institution der Republik“.
Greg, der Sohn der jüdischen Amerikanerin Phyllis Rodriguez kam im World Trade Center ums Leben. Zacarias, der Sohn der muslimischen Französin Aicha El-Wafi, sitzt in den USA wegen Vorbereitung des 11. Septembers in Haft. Mit ihrer Freundschaft setzen die beiden Mütter dem Schweigen des Hasses die Leidenschaft der Mäßigung entgegen. Der Präsident der Demokratischen Republik von Timor-Leste, Dr. Jose Ramos-Horta hält die Laudatio für dieses „Vorbild der Versöhnung.“ Das Denken und Handeln des Friedensnobelpreisträgers steht beispielhaft für eine Lebensform des Ausgleichs.
Der „United-we-Care“-Preis der Quadriga honoriert caritatives und zivilgesellschaftliches Engagement. Preisträgerin in diesem Jahr ist Königin Silvia von Schweden. In ihren Stiftungen und Projekten verwirklicht sich ein Ethos der Humanität, das Mut und Lebensperspektiven spendet. Der Preisträger des Vorjahres, der ukrainische Präsident Herr Wiktor Juschtschenko gibt der Tradition gemäß mit der Vorstellung des United we Care Projektes die Quadriga weiter. Der französische Außenminister, Dr. Bernard Kouchner, wird die Laudatio zum Thema „Engagement der Verantwortung“ halten. Der Mitbegründer von „Ärzte ohne Grenzen“ erkannte wie Königin Silvia früh, dass sich eine globale Zivilgesellschaft durch die Praxis grenzenüberschreitender Solidarität definiert.
Die Verleihung von die Quadriga wird von der Vattenfall Europe AG unterstützt.
Kontakt:
Annette Barner, Presse und Public Relations, Tel. +49.173.644.6770,
Julia Fuhr, Presse, Tel. +49.30.308.759.14,







