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Presseerklärung des J/B/i/D e.V. zu den Rechtsextremen Vorgängen in Sachsen

24.08.200717:03 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Presseerklärung des J/B/i/D e.V. zu den Rechtsextremen Vorgängen in Sachsen
Bundesrat der Jenischen in Deutschland im J/B/i/D e.V.
Bundesrat der Jenischen in Deutschland im J/B/i/D e.V.

(openPR) Der Vorsitzende des Bundesrats der Jenischen Deutschlands zu den Rechtextremen Vorgängen in Sachsen unter denen auch immer wieder die Jenischen dort zu leiden haben ...

In einem persönlichen Schreiben an den sächsischen Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt äußerte sich der Vorsitzende des "Bundesrats der Jenischen Deutschlands" im J/B/i/D e.V., Timo A. Wagner, sehr besorgt über die aktuellen Vorgänge in Sachsen und der im dortigen Landtag vertretenen Rechtsextremen Partei NPD die gerade wieder verlautbaren ließ das Sie „erwägt eine weitere Beschwerde beim MDR wegen der mehrfachen, willkürlichen Erwähnung der NPD in der Berichterstattung über die Vorfälle in Mügeln einzureichen“ und forderte solch rechtslastig geprägtem Treiben Seitens der Landesregierung endlich entschieden entgegenzuwirken!

Insbesondere verwies Wagner auf die seinem Bundesverband immer wieder gemeldeten, massiven Diskriminierungen, bzw. teilweise sogar schon fast anfeindender Begegnung gegenüber von Jenischen die als so genannte „Landfahrer“ oder „Zigeuner“ von Ordnungsämtern und Polizeibehörden oftmals vollkommen unnötig schikaniert würden und oftmals auch zu Unrecht fiktiver Straftaten beschuldigt werden! Ebenso fallen die immer öfters zu verzeichnenden Probleme jenischer mit Jugendämtern Sachsen auf die den Jenischen versuchen die, wie es Ihrer Jahrhundertealten Kultur entspricht über die Sommermonate auf „die Reise“ gehen und mit Ihren Kleingewerben und Wohnwägen von Ort zu Ort ziehen, Lebensart mit schadenfeinigem Verweis auf die Schulpflicht der Kinder verbieten wollten. Die seit jeher in Deutschland getroffene Lösung wobei die Kinder mittels einem so genannten „Schulbuch“ in welchem die jeweiligen Schulen Lehrstoff und Schulbesuch bestätigten wo die Familie mindestens für 3 Tage stehen konnte sei auf einmal lt. Schul und Jugendämtern als „ungenügend“ zu bewerten.

Ein solch erneuter Versuch die Jenischen mittels Ihrer Kinder Zwangszuassimilieren wird von den 450 000 Jenischen allein in der BRD auf das Schäfrste verurteilt, so Wagner „es kann und darf nicht sein das deutsche Behörden der Holocaustopfergruppe der Jenischen erneut das Recht auf Ihre seit jeher Angestammte „reisende“ Kultur und Lebensart absprechen“! Ebenso werden immer öfter gerade auch aus Sachsen Übergriffe von Neonazis, bzw. so genannten „Skinheads“ auf unsere Volksgruppenangehörige gemeldet und wenn diese sich dann Hilfe suchend an die örtliche Polizei wenden würden diese Ihnen lediglich raten „weiter zu ziehen“ und zukünftig doch „besser aufzupassen wo Sie stehen blieben“, ein solches Verhalten von Beamten gegenüber Minderheiten ist absolut inakzeptabel und muss umgehen unterbunden werden schrieb Wagner und forderte Unterstützung durch das Land Sachsen zur Betreuung seiner Volksgruppenangehörigen nach solchen Verfehlungen und natürlich in erster Linie zu deren Unterbindung. Weiter müssen auch in Sachsen von den Behörden flächendeckend ausgewiesene „Landfahrerplätze“ geschaffen werden auf denen eine Menschenwürdige und vor allem auch Sichere Standmöglichkeit für die Jenischen bei der Ausübung Ihrer Jenischen Kultur und Lebensart auch in Sachsen geschaffen wird …

Im Namen und für den Bundesrat der Jenischen Deutschlands,
den Europarat der Union der Jenischen Minderheit in Europa und den Bundesverband des Jenischen Bundes in Deutschland und Europa e.V.

Bundes-Sekretariat des J/B/i/D e.V.
>Sekret. für Öffentlichkeitsarbeit

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