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Erfolgsmodell Zeitarbeit darf nicht zerstört werden

(openPR) Aber Regelungsbedarf bei gering qualifizierten Arbeitnehmern

Bonn/Berlin – Zeitarbeit entwickelt sich immer mehr zum Jobmotor – auch im Mittelstand. Mittlerweile gibt es 600.000 Leiharbeiter in Deutschland, sechs der zehn Firmen mit dem größten Stellenwachstum kamen im vergangenen Jahr aus der Branche der Personalbereitsteller. Zeitarbeit boomt auch bei den Top-Unternehmen des Mittelstandes: „Unter den mittelständischen Betrieben, die sich zu den Vorzeigeunternehmen in Sachen Innovation, Personalarbeit und ethischem Wirtschaften zählen dürfen, beschäftigen bereits 61 Prozent temporäres Personal. Fast zwei Drittel davon rekrutieren auf diesem Weg auch hoch qualifizierte Mitarbeiter und Manager. Lediglich 39 Prozent verzichten völlig auf den Einsatz von Zeitarbeitern“, schreibt Silke Masurat von Compamedia http://www.compamedia.de.



Vor diesem Hintergrund warnt die Wirtschaft vor einer Begrenzung des Erfolgsmodells Zeitarbeit. „SPD-Chef Beck sollte sich gut überlegen, ob er den Gewerkschaften zuliebe die Axt an die Wurzel einer blühenden, mittelständisch geprägten Branche legen will. Wir brauchen mehr Deregulierung und keine neue Reglementierung“, warnte beispielsweise Mario Ohoven, der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de. Der Mittelstandspräsident wies darauf hin, dass Zeitarbeit, befristete Verträge und andere flexible Arbeitsformen wesentlich zum gegenwärtigen Aufschwung beigetragen haben. Zeitarbeit erleichtere zudem Frauen nach einer Erziehungspause, Langzeitarbeitslosen und Menschen mit Behinderung den (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben. Allein im Vorjahr hätten rund 35.000 Menschen über die Zeitarbeit erstmals eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden, rund 60 Prozent davon waren zuvor arbeitslos. „Mittelständische Unternehmen brauchen und nutzen die Zeitarbeit zur Abdeckung von Auftragsspitzen, und nicht etwa, um Arbeitsplätze auszulagern oder auf diesem Wege Kosten einzusparen", betonte Ohoven.

Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) http://www.faz.net sagte Eckard Gatzke, Geschäftsführer von Randstad Deutschland http://www.randstad.de, dass jedes Unternehmen 20 Prozent Zeitarbeiter benötige, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie seien nicht mehr ausschließlich für das Abdecken von Auftragsspitzen da. Randstad, die Nummer eins am deutschen Markt, spricht sich jedoch für Mindestlöhne aus, um Zeitarbeit attraktiv zu machen. Für einen Schutz geringer qualifizierter Kräfte macht sich auch Michael Zondler, Regional-Manager Süd beim Beratungsunternehmen Harvey Nash http://www.harveynash.de, stark. „In unserem Konzernmutterland Großbritannien liegt die Zahl der so genanten ‚Temp-Workers’ um ein Fünffaches über der deutschen Realität. Hier zu Lande reagieren wir also nur verzögert auf eine internationale Entwicklung. Außerdem beobachten wir eine verstärkte Nachfrage im High-Skill-Bereich", so Zondler. Diese Entwicklung sei relativ neu. Die Preise bei den Hochqualifizierten regelten sich aufgrund der Angebot- und Nachfrage-Dynamik von alleine. Handlungsbedarf bestehe demnach nur bei den weniger qualifizierten Zeitarbeitern, die fair bezahlt werden müssten

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