(openPR) Neue Berufsgruppen für die Arbeit im Operationssaal fordert Thomas Busse. Der FH-Professor im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit ist spezialisiert auf Managementprozesse in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, insbesondere auf das OP-Management. Bekannt wurde er 2006 auch durch seine Auswertung der Qualitätsberichte von Kliniken, heißt es seitens der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM).
Busse sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Organisationsgrad eines OP-Bereiches und dem eines gesamten Krankenhauses. Zur optimalen Organisation würden nach seiner Ansicht sowohl OP-Manager als auch OP-Koordinatoren benötigt. „Der OP-Manager ist zuständig für die strategische und strukturelle Ausrichtung bis hin zur Umsetzung der Qualitätsnormen. Der OP-Koordinator hingegen kümmert sich um das Tagesgeschäft und sorgt für die Umsetzung der Vorgaben des OP-Managers“, erklärt Thomas Busse.
Nach Ansicht von Professor Busse ist es heute wichtiger denn je durch verbesserte Organisationsformen die Gesamtsituation in den Operationssälen für Pflegepersonal, Ärzte und vor allem die Patienten zu verbessern.
Hierzu würden gerade unter den aktuellen Bedingungen auch neue Berufsgruppen, wie Chirurgie-, Anästhesie- oder Versor-gungsassistenten/-innen benötigt. Vorteile sieht Busse in der Entlastung von Ärzten und Pflegepersonal, in den verbesserten Möglichkeiten, Kernkompetenzen auch dem eigentlichen Operationsprozess zur Verfügung zu stellen und dadurch die Qualität der Arbeit zu erhöhen. „Beispiele von dauerhaft falsch eingesetzten Prothesen, wie jüngst in Berlin geschehen, sind insbesondere auf schlechte Organisations- und Qualitätssicherungssysteme zurückzuführen und können ein ganzes Krankenhaus die Existenz kosten“, so Professor Busse.
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