(openPR) Noch bis Ende August sucht das Bonner Online-Magazin Leidartikel.de den besten deutschen Film seit der Wiedervereinigung. 15 der besten Filme aus knapp zwei Jahrzehnten stehen in einer Online-Abstimmung zur Wahl. Für den Sieger vergibt Leidartikel.de den Leidaward in Gold.
Die Redaktion von Leidartikel.de hat aus über hundert deutschen Kinofilmen der letzten Jahre eine Vorauswahl getroffen. Knapp 70 schafften es in die Endrunde, 33 bis ins Halbfinale. Hiervon wählte die Redaktion die 15 besten aus, wobei einige berühmte Produktionen knapp ausschieden, darunter Oliver Hirschbiegels “Der Untergang“ und Tom Tykwers „Lola Rennt“.
Nun sind die Besucher von Leidartikel.de gefragt, den allerbesten Film zu wählen. Zur Wahl stehen unter anderem die Oscar-Gewinner „Nirgendwo in Afrika“ von Caroline Link und „Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck. Neben den Gewinnern des Deutschen Filmpreises in Gold, „Vier Minuten“ von Regisseur Chris Kraus und „Alles auf Zucker!“ von Dani Levy, können sich die Leidartikel.de-Leser auch für Fatih Akins schonungsloses Meisterwerk „Gegen die Wand“ entscheiden, Preisträger des Goldenen Bären auf der Berlinale. Akin ist außerdem mit seinem Migrantendrama „Solino“ in der Abstimmung vertreten. Ebenfalls mit zwei Filmen hat es Leander Haußmann mit seinen Publikumserfolgen „Sonnenallee“ und „Herr Lehmann“ in die Abstimmung geschafft.
Von „Good Bye Lenin“ bis „Herr Lehmann“
Die Kinoerfolge „Good Bye Lenin“ von Wolfgang Becker und „Wer früher stirbt, ist länger tot“ von Marcus H. Rosenmüller sind ebenso im Programm wie zwei Filme aus den frühen 90ern: „Schtonk“, Helmut Dietls Satire über den Skandal um die gefälschten Hilter-Tagebücher und Detlev Bucks wenig beachtetes, aber hoch respektiertes Debüt „Wir können auch anders“.
Das Feld komplettieren Sebastian Schippers Hommage an die Freundschaft, „Absolute Giganten“, der Thriller „Das Experiment“ von Oliver Hirschbiegel und der Low-Budget-Erfolg „Muxmäuschenstill“ von Marcus Mittermeier.
„Der deutsche Film muss sich heute nicht mehr verstecken. Action bleibt Hollywood überlassen, aber gerade das deutsche Programmkino hat mit der Gründung von X-Filme Creative Pool Mitte der 90er einen Schub bekommen“, begründet Jürgen Vielmeier, Herausgeber von Leidartikel.de, die Motivation, den ersten Leidaward für Leidkultur dem deutschen Film zu widmen. „Der junge deutsche Film ist qualitativ sehr hochwertig und wird deswegen im europäischen und zunehmend auch außereuropäischen Ausland sehr geschätzt. Hierzulande natürlich auch.“
Die Abstimmung für den Publikumspreis läuft noch bis zum 31. August um 24 Uhr. Abstimmen kann jeder in einem Abstimmung-Panel auf Leidartikel.de. Dort werden die 15 Kandidaten außerdem genau vorgestellt. Parallel dazu wird eine Jury über den Gewinner des Leidawards in Gold beraten.
Redaktion Leidartikel.de
Dipl.-Jour. (FH) Jürgen Vielmeier
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