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Weniger Kommerz, mehr Ausbildung an den Universitäten

18.08.200719:38 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Weniger Kommerz, mehr Ausbildung an den Universitäten

(openPR) BVAZ - Berufsverband der Allgemeinzahnärzte in Deutschland

PRESSEMITTEILUNG vom 18. August 2007, BVAZ: Weniger Kommerz, mehr Ausbildung an den Universitäten!

Allgemeinzahnärzte bieten den Hochschulen kompetente Unterstützung an



Der Berufsverband der Allgemeinzahnärzte in Deutschland BVAZ ist von erfahrenen Allgemeinzahnärzten im Jahr 2005 in Reaktion auf die Entfremdung der Hochschule von der real existierenden, fachgebietsübergreifenden Zahnheilkunde gegründet worden. Seitdem fordert er die Hochschullehrer auf, sich wieder vermehrt der Ausbildung der Studenten und weniger der Kommerzialisierung der Zahnheilkunde zu widmen.

Er kritisiert, dass die Hochschullehrer sich kontinuierlich aus der studentischen Ausbildung zurückziehen und sie teilweise unerfahrenen Assistenten überlassen, und ihre Zeit mit der Organisation und Durchführung kostenpflichtiger Curricula verbringen.

Der BVAZ fordert nachhaltig, dass die Hochschule den Studenten während ihrer fünf-jährigen Studienzeit neben dem theoretischen Wissen vor allem das handwerkliche zahnärztliche Basiswissen vermittelt. Es darf einfach nicht passieren, dass die Hochschullehrer den Allgemeinzahnärzten frisch approbierte Zahnärzte zur Weiterbildung in die Praxen schicken, die während ihres Studiums gerade einmal zwei Zähne extrahiert haben.

Die anschließende mehrjährige Weiterbildung in fachgebietsübergreifender, synoptischer Zahnheilkunde haben die Allgemeinzahnärzte bisher ohne die Unterstützung der Hochschule durchgeführt. Sie werden das auch zukünftig zuverlässig leisten und bieten der Hochschule ihre kompetente Unterstützung bei der Implementierung des vom Wissenschaftsrat eingeforderten Fachs "Oralmedizin" an.

Hintergrund:
Vernichtendes Urteil über die zahnmedizinischen Fakultäten

Der Wissenschaftsrat hatte im Januar 2005 ein vernichtendes Urteil über die zahnmedizinischen Fakultäten gefällt: An den 31 universitären Standorten der Zahnmedizin in Deutschland werde in den meisten Fällen nicht ausreichend geforscht. Das wissenschaftliche Leistungsspektrum sei international nur wenig sichtbar.

Der Schock über die die Drohung des Wissenschaftsrates, im Jahr 2010 zu prüfen, ob "forschungs- und lehrförderliche Strukturen entstanden sind", allenfalls man auch Fakultäten zur Schließung empfehlen werde, sitzt tief und hat zu einer hektischen Betriebsamkeit geführt. Die Fakultäten und die Hochschullehrer stehen unter Beobachtung.

In drei Aufsätzen beleuchtet der BVAZ die Bestrebungen zur Weiterentwicklung von Forschung und Lehre in der Zahnheilkunde. Der Verband der Allgemeinzahnärzte setzt sich dabei kritisch mit den Vorstellungen der Hochschullehrer zur Reform des Studiums und des Berufsbildes auseinander, die im "Weißbuch" veröffentlicht wurden.

Die folgenden Artikel können Sie auch im Internet abrufen: www.bvaz.de
oder über E-Mail als WORD- oder PDF-Datei bestellen.

* Zahnmedizin an den Deutschen Hochschulen
http://www.bvaz.de/include.php?path=content/articles.php&contentid=91

* Der ZahnMediziner: oralmedizinischer Facharzt und Hausarzt zugleich?
http://www.bvaz.de/include.php?path=content/articles.php&contentid=92

* Sicherung von Forschung und Lehre – spaltet sie die Zahnärzteschaft?
http://www.bvaz.de/include.php?path=content/articles.php&contentid=93

Diese Pressemitteilung als PDF-Datei:
http://www.bvaz.de/BVAZ-Presse-180807.pdf

Fragen? Interviewwünsche? Bitte sprechen Sie uns an!
Pressesprecher: Wolfgang Schmid, Beckerstraße 7, 12157 Berlin
Tel. 030 / 36 74 61 12; Mobil 0170 / 23 77 507
E-Mail


BVAZ-Geschäftsstelle: Fritz-Hommel-Weg 4, 80805 München
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