(openPR) Kortison wurde 1948 erstmals erfolgreich angewendet. Auch heute werden Glukokortikoide in der Therapie zahlreicher Erkrankungen wie chronisch entzündliche Darmerkrankungen, obstruktive Atemwegserkrankungen oder rheumatoide Arthritis eingesetzt. Die möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen, z.B. die kortikoidinduzierte Osteoporose, erfordern frühzeitige Prophylaxe und gegebenenfalls eine spezifische Therapie.
Pleiotropie vermittelt auch unerwünschte Wirkungen
Mit einer Inzidenz von 0,5 bis 1 Prozent in der Bevölkerung ist die rheumatoide Arthritis die häufigste der rheumatischen Erkrankungen. Für den Einsatz von Steroiden bei dieser chronisch entzündlichen Erkrankung sprechen der schnell einsetzende antiphlogistische Effekt und die Verzögerung der Gelenkdestruktion. Doch so wirksam die Therapie mit Glukokortikoiden auch ist, aufgrund ihrer pleiotropen Wirkung kommt es zu unerwünschten Wirkungen wie der Steroidosteoporose.
Die Steroidosteoporose ist die häufigste Form der sekundären Osteoporose: Die Glukokortikoide hemmen die Osteoblastogenese im Knochenmark, vermindern die Calciumresorption aus dem Dünndarm und fördern die erhöhte Ausscheidung aus den Nieren. Der dadurch beschleunigte Knochenabbau kann schnell zur Entstehung einer Osteoporose führen. So wurde unter Steroidtherapie ein Knochenmasseverlust von bis zu 10 % im ersten Jahr beobachtet.
Schwellendosis existiert nicht
Selbstverständlich steht die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund. Um jedoch das Risiko einer sekundären Osteoporose zu minimieren, sollte prophylaktisch zu Beginn jeder Steroidbehandlung im Rahmen einer chronischen Grunderkrankung die Basismedikation mit Calcium/Vitamin-D3 (z.B. CalciCare®-D3/Forte) durchgeführt werden.
Das Risiko, eine Osteoporose zu erleiden, steigt bereits nach einer Therapiedauer von drei Monaten signifikant an*, und eine Schwellendosis, unterhalb derer keine erhöhte Gefährdung für osteoporotische Frakturen besteht, gibt es nicht. So empfehlen die neuen DVO-Leitlinien die allgemeine Prophylaxe zeitgleich zur Steroidtherapie bereits bei einer Gabe von 2,5 mg Prednisolonäquivalent über eine Einnahmezeit von drei Monaten (1.000 bis 1.500 mg Calcium pro Tag und 400-1.200 IU Vitamin-D3 pro Tag). Auch der Gesetzgeber hat die Notwendigkeit einer Prophylaxe mit Calcium/Vitamin-D3 von Therapiebeginn an erkannt. Er erstattet die Basismedikation jedoch erst bei Erkrankungen, die eine sechsmonatige Steroidtherapie „in einer Dosis von wenigstens 7,5 mg Prednisolonäquivalent“ erforderlich machen. Für alle anderen Patienten unter Steroidtherapie sollte aus Gründen der besseren Compliance ein grünes oder ein Privatrezept ausgestellt werden.
*Van Staa, TP, Leufkens HGM, Cooper C. The Epidemiology of Corticosteroid-Induced Osteoporosis: a Meta-analysis. Osteoporos Int 2002; 13: 777-787.
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Faktenblatt
Orion Pharma GmbH
1. Das Geschäftsprofil:
Die Orion Gruppe hat ihre Hauptniederlassung in
Finnland. Das Unternehmen ist besonders auf den Healthcare-Sektor spezialisiert. Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern, Kliniken und ihren Kunden liefert die Orion Gruppe Produkte und Dienstleistungen.
2. Die Orion Corporation:
Nach der Konzernentflechtung vom 01.07.2006 entstan-den, mit der neuen Orion Corporation und Oriola-KD Corporation, zwei neue Unternehmen.
Firmensitz: Espoo, Finnland
Umsatz der „neuen“
Orion Corporation: 2004 2005 2006
in Mio. EUR 553,0 585,6 641,1
Indikationsgruppen:
ZNS-Erkrankungen
Orthopädie
Kardiovaskuläre Erkrankungen
Intensivmedizin
Hormonbehandlung
Urologie
Schmerztherapie
Orion Pharma vertreibt 283 Produkte in über
100 Ländern der Erde.
Geschäftsführung:
Jukka Viinanen, CEO
Die Divisionen im Healthcare-Bereich:
Orion Pharma
Orion Diagnostica
3. Die Orion Pharma Group
Orion Pharma legt den Schwerpunkt der Forschungsarbeiten auf die medizinische Behandlung und Prävention in den Gebieten Pneumologie, Gynäkologie, Orthopädie, Neurologie und Schmerztherapie.
Geschäftsfelder:
Innovative Präparate aus eigener Forschung
Generika
Tiergesundheit
Wirkstoffe
Wichtigste Produkte:
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Comtess®
CalciCare®-D3
CalciCare®-D3 Forte
Calcimagon-D3®
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Firma:
Orion Pharma GmbH
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Gegründet:
1991
Umsatz heute:
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