(openPR) Songate ist eine Internetplattform, über die Künstler - vor allem Musiker und Texter - ihre Urheberrechte beweisen können.
Obwohl in Deutschland jeder Künstler automatisch das Urheberrecht an seinen Werken erhält, kann er gezwungen sein, dieses Recht beweisen zu müssen. Das Recht wird im allgemeinen dem zugesprochen, der dieses Werk zuerst veröffentlicht hat. Im Zweifelsfall muss also der bestohlene Beweisen können, der Urheber zu sein. Dies ist natürlich besonders schwierig, wenn er sein Werk nie veröffentlicht hat, oder das Datum der ersten Veröffentlichung nicht bewiesen werden kann.
Songate ermöglicht diese Beweisführung über eine Internet-Plattform. Der Musiker kann seine Aufnahmen als MP3-Datei hochladen. Da die meisten Komponisten ohnehin mit dem PC arbeiten, kann er dies sogar schon, während er noch an seinem Musikstück arbeitet. Er muss sich vorab mit seinen persönlichen Daten anmelden. Zu diesen Daten gehören zur zweifelsfreien Identifizierung auch das Geburtsdatum, der Geburtsort sowie auch die aktuellen Bankverbindungen.
Lädt der Musiker nun eine Datei auf den Server von Songate, wird diese genau ausgelesen und zum Datum und der genauen Uhrzeit auch die Dauer des Liedes notiert.Nach der Zahlung eines errechneten Betrages, erhält der Künstler ein Uploadprotokoll, dass er im Zweifelsfall bei Gericht vorlegen kann.
Die Idee ist gut, wie wird sie bekannt?
Nachdem Songate fertig programmiert war und ins Internet gestellt wurde, musste der Service natürlich bekannt werden. Da der Service ausschließlich online funktioniert, musste er sich auch durch ein konsequentes Internetmarketing im Netz platzieren und von der Zielgruppe akzeptiert werden. Zusätzlich stand für Anzeigenschaltungen und "offline" PR-Kampagnen kein Kapital zur Verfügung.
Partner finden
Im Internet gibt es viele Musikerplattformen, die auch eine Auflistung ihrer Mitglieder veröffentlichen. Wichtig ist hier, dass diese Mitglieder ihre Kontaktadressen selbstständig und freiwillig zur Verfügung gestellt haben. Somit dient deren Veröffentlichung der Aufnahme von Kontakten mit dem Ziel der Geschäftsanbahnung.
Der erste Schritt war nun, die Betreiber der Musikerplattformen anzusprechen und diese von Songate zu überzeugen. Dabei wurde ein Linktausch angeboten. Zu diesen Musikerseiten gehörten unter anderem wichtige Seiten wie: Soundfoundation, Stars in the City und Bandliste. Die ersten Schritte zu einem Netzwerk waren gemacht.
Partner nutzen
Aufgrund der freiwilligen Veröffentlichung ihrer Kontaktadressen konnten nun die Künstler der jeweiligen Musikerplattformen über E-Mail Marketing angeschrieben werden, um diese von Songate zu unterrichten. Wichtig war es hier, auf die Seite der Musikerplattform zu verweisen und diese als Partner von Songate auszuweisen.
Von den so angeschriebenen Künstlern haben sich ca. 4% bei Songate registriert.
PR im Internet
In dem Maße, wie ein Produkt in den Markt eindringt, steigt auch die Kritik des Wettbewerbs an diesem Produkt. Bei Songate besteht der Wettbewerb hauptsächlich aus Notaren. Um diesen Kritiken entgegenzutreten, oder auch, um diese zu verhindern, wurde eine intensive PR-Arbeit gestartet. Jede Woche wurden mindestens zwei PR-Texte in öffentlichen und kostenlosen Presse-Portalen veröffentlicht. Diese waren unter anderem Open-PR und PR-Inside. Diese PR-Services werden von vielen anderen Redaktionen nach Neuigkeiten durchsucht. So dauerte es nicht lange, dass auch branchenfremde Online-Publikationen positiv über Songate berichteten. Dazu gehörten unter anderem auch S-Trust vom deutschen Sparkassenverlag oder das Informatikjahr 2006.
Zusatznutzen anbieten
Durch die vielen positiven Veröffentlichungen im Internet, konnte den Usern angeboten werden, sich und ihre Werke über Songate vorzustellen. Dieses Angebot galt allen Usern, die eine eigene Internetseite haben. Jeder Musiker der einen Link zu Songate mit einem bestimmten Text setzte, wird auf der Startseite vorgestellt.
Partner fördern
Für Songate wurde ein eigenes Newslettersystem sowie ein Weblog entwickelt. In diesen wird nicht nur aktuelles aus der Szene berichtet, sondern auch immer wieder über die Arbeiten der Partner informiert. Diese Berichte werden teilweise auch in der PR-Portalen veröffentlicht. Dies dient dazu, die Partner noch stärker an Songate zu binden.
Customer Loyality
Natürlich wurden von Anfang an zahlreiche Fragen an Songate gestellt. Diese Fragen wurden spätestens nach 12 Stunden beantwortet. Auf wichtige Fragen wurde zudem in dem Newsletter sowie im Weblog eingegangen. Einige Anregungen wurden zusätzlich dazu genutzt, um PR-Texte in den PR-Portalen zu veröffentlichen. Da jeder Songate-User sich mit seinen persönlichen Daten anmelden muss, können diese Daten auch in einem CRM-System erfasst und erweitert werden. So erfährt man nicht nur deren Geburtsdatum, um Geburtstagsgrüße zu schreiben, sondern auch, in welcher Band sie spielen und welche Instrumente sie bevorzugen. Zusätzlich kann man über deren Adresse einiges über deren soziales Umfeld erfahren. Dies alles sind wichtige Daten, die z. B. in einem Newsletter genutzt werden sollen.
Bei über 30% Gitarristen, ist es unumgänglich, über die neuesten Gitarren zu schreiben. Bei fast 70% Usern, die in einem bestimmten Zeitraum Termine für Auftritte frei haben, muss man auf Portale hinweisen, wo noch Bands gesucht werden. Die Nutzen dieses CRM sind fast unendlich erweiterbar und dienen bei richtiger Anwendung dazu, die Kundenloyalität zu erhöhen.
Fürsprecher gewinnen
Da es für Songate finanziell nicht möglich war, Honorare für Testimonials zu zahlen, mussten auf anderem Wege Fürsprecher gefunden werden. Dies mussten dann reale Personen sein, am besten bekannte Persönlichkeiten aus der Musikszene. Dieses Ziel wurde u. a. über "Umwege" erreicht.
Viele Betreiber von Musikerportalen sind selbst aktiv im Musikgeschäft tätig. So z. B. Ole Sander, als Betreiber von Stars in the City. Ole Sander ist hauptsächlich Musiker und Produzent. Vor allem bekannt geworden ist er als Leiter der Formation "Jazzkantine", die schon mehrere Jazz-Awards und den ECHO gewann. Ein weiterer wichtiger Fürsprecher wurde über Verlinkungen zu Musik-Software gefunden. Durch interessante Gespräche mit dem GRAMMY-Gewinner Richard Hotchkiss (Arrangement der Filmmusik zu Gozilla), wurde ein international bekannter Musiker als gefunden, der auch anderen Musikern Songate empfiehlt.
Erfolg
Innerhalb von nur 6 Monaten hat Songate als reines Internetportal ein Ranking von 5 erreicht. Somit ist besitzt Songate mit einigen wenigen Firmenpräsenzen den höchsten Pagerank aus der Region Ostfriesland/Emsland. Nur einige Städte dieser Region, sowie die Internetpräsenz der Jever-Brauerei haben ein gleichermaßen hohes Ranking.
Dieses hohe Ranking hat sich nicht nur durch Verlinkungen ergeben, sondern ergibt sich gleichermaßen aus der anhaltenden positiv verlaufenden Diskussion über Songate im Internet, sowie aus der hohen Customer Loyality.
Es ist also ein PageRank, der nicht erkauft oder manipuliert wurde, sondern das akzeptierte Ergebnis eines konsequenten Marketing für ein als ehrlich und nützlich anerkanntes Produkt.

















