(openPR) Tiller: "Die verflixte 13"
Das Rennwochenende in der Lausitz hätte für den Leopoldsdorfer Patrick Tiller nicht besser beginnen können. Bereits im Qualifying zeigte der Österreicher, dass er bereit und auch in der Lage ist, der Konkurrenz das Fürchten zu lernen. Nach vier Trainingsrunden mit angefahrenen Reifen kam der 18-jährige in die Box, um neue Reifen aufziehen zu lassen, was sich als kluger Schachzug erweisen sollte: Direkt hinter Teamkollegen Harald Hennes, der ihm den so oft erwünschten Windschatten bot, erwischte er eine nahezu perfekte Runde, die ihn schließlich auf Startplatz 3 katapultierte.
Beim ersten Lauf am Samstag konnte Patrick diesen Rang lange behaupten, bis er das Spitzenduo in der Gesamtwertung - Seifert und Kappeler - vorbeiziehen lassen musste. "Nach hinten konnte mir nichts mehr passieren, so bin ich reifenschonend zu ende gefahren", so der Junior nach dem Rennen.
Der zweite Umlauf am Sonntag - wieder bei strahlendem Sonnenschein - lieferte dann bei der Startaufstellung ein Novum: Erstmals in dieser Saison standen mit Hennes und Tiller zwei Piloten des Team Vizethum-Racing gemeinsam in der ersten Reihe. Beim Start musste Patrick auf Grund der ungünstigen Position vor der zweiten Kurve Kappeler vorbeiziehen lassen; zusammen mit dem Bad Saulgauer setzten sich die Teamkollegen zunächst an der Spitze ab. Schaltprobleme - der 4. Gang wollte manchmal nicht so recht
Sich mit Windschattenfahrten gegenseitig unterstützendes Verfolgerfeld ließen die Konkurrenz aufkommen und der Österreicher fiel auf den fünften Platz zurück. Direkt vor dem Hauptrivalen in der Juniorwertung, Christopher Mies. Der Führende in diesem Klassement wollte unbedingt an Patrick vorbei, der sich logischerweise wehrte. So endete ein actionreicher Zweikampf leider mit einer Kollision, die den Leopoldsdorfer weit zurückfallen, und schlimmer, seinen Boliden nicht unbehelligt ließ: Zwei Räder standen leicht quer, was einen Zeitverlust von gut sieben Sekunden pro Runde zur Folge hatte - am Ende blieb nur Rang 17.
"Die 13 ist eigentlich meine Glückszahl. Doch dieses Mal hat mich das Glück verlassen", kommentierte Patrick lapidar die Kollision in der 13. Runde. Neutrale Beobachter schrieben wohl Mies eindeutig die Schuld an dem Unfall zu, die Rennleitung strafte ihn mit einer Boxendurchfahrt ab und Patrick musste seinen Emotionen im Griff behalten, denn schließlich hat er in der Juniorwertung mit 47 Zählern gegenüber Mies (69 Zähler) an Boden verloren, weil der Heiligenhauser als 12. noch vier Punkte einfuhr. Doch schon wenig später sah der Österreicher es ganz professionell.
Eine Entschuldigung von Mies, die zweitschnellste Rennrunde am zweiten Tag und eine zufriedenstellende Halbzeitbilanz sind genug Motivation, um weiter anzugreifen: "Nach diesem Wochenende hat wohl auch der Letzte begriffen, dass ich vorne mitfahren kann. Die Juniorwertung ist längst noch nicht entschieden!"
Auf geht’s zum Nürburgring am 25./26. August 2007. Mehr Infos auf der Internetseite von Patrick Tiller: www.patrick-tiller.at
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Matthias Rost
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