(openPR) Seit über einem Jahr gab es in der FBU Augsburg Probleme und Diskussionen darüber, ob man überhaupt seitens der FBU Augsburg im Bundesverband der FBU bleiben sollte oder ob man in Augsburg eine eigene Partei unter dem Namen FBU gründet. Hintergrund waren die erheblichen Bedenken im Kreisvorstand der FBU Augsburg bezüglich der Rechtslastigkeit des Bundesverbandes. Es gab eine Gruppe, die für den generellen Ausstieg war.
Die Gruppe um den damaligen Kreisvorsitzenden Peter Porschen verließ den Kreisvorstand Augsburg, weil sie die Trennung als Voraussetzung für die weitere Zusammenarbeit sahen. Der übrige Kreisvorstand war der Ansicht, dass man eine eigenständige Politik in Augsburg führt und sich dies auch vom Bundesverband bestätigen lässt. Diese faktische Trennung vom Bundesverband war von den Vorstandsmitgliedern, auch von Herrn Gerhart J. Malik, einstimmig beschlossen worden. Der Bundesvorstand bestätigte Prof. Dr. Thieler persönlich, dass der Bundes- bzw. Landesverband keinerlei Einfluss auf die Politik in Augsburg nehmen wird.
Folgerichtig wurden auch keine Mitgliederlisten oder sonstige Informationen an den Bundesvorstand weitergegeben. Nur so konnte die völlige Eigenständigkeit des FBU - Kreisverbandes in Augsburg realisiert werden. Eine Minderheit um Malik versuchte seit Anfang des Jahres die Mehrheit der Mitglieder zu bekommen. Es kamen auf einmal neue Wählergruppen in die Partei, die Malik zur Mehrheit verhelfen sollten. Als Malik merkte, dass er im Vorstand für seine neue politische Zielrichtung keine Mehrheit mehr hatte, hatte er die Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand gesucht, ohne Berücksichtigung auf die Entscheidung im Kreisvorstand, dass diese Zusammenarbeit nicht gewünscht ist.
Herr Malik ist damit eindeutig in das rechte Lager gewechselt. Die Zusammenarbeit in der FBU mit Herrn Malik ist aus diesem Grunde künftig nicht mehr möglich. Die FBU kommt in dieser Form für mich in Zukunft als Partei nicht mehr in Frage.
Prof. Dr. Volker Thieler



















