(openPR) F.A.Z.: Uschi Eid: Sicherheitsratsentscheidung ist "ermutigendes Zeichen"
Ein "ermutigendes Zeichen" nannte die frühere Parlamentarische Staatssekretärin und Afrika-Kennerin Uschi Eid (Grüne), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss im Bundestag, die Sicherheitsratsentscheidung zu Darfur. "Die Region ist schon viel zu lange Schauplatz eines Krieges, der mehr als 200.000 Menschenleben gekostet und mehr als zwei Millionen Menschen zu Flucht gezwungen hat, als dass die Weltgemeinschaft noch länger hätte zuschauen können", sagte Frau Eid der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Donnerstagsausgabe).
Sie wies darauf hin, dass China, das bei vorhergehenden Resolutionsvorlagen zu Sudan mit seinem Veto gedroht hat, sich in diesem Fall auf den Kompromiss eingelassen und für die Streichung der Sanktionsdrohung im Falle einer Nichtkooperation der sudanesischen Regierung mit den Blauhelmen auf sein Veto verzichtet habe. "Die explizite und substanzielle Einbindung der Friedenstruppen der Afrikanischen Union in die beschlossene Blauhelm-Mission unterstreicht auch, dass der Kontinent immer mehr in der Lage ist, an der Lösung seiner Probleme selbst zu arbeiten", sagte Frau Eid.
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