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Freibrief für Pädokriminelle

01.08.200714:40 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Wie mit Steuergeldern so genannte „Gesundheitliche Aufklärung“ betrieben wird – Familienministerin nimmt umstrittene Broschüre vom Markt

Bonn/Berlin – „Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit“ heißt es in schönstem Amtsdeutsch. Wieder so eine verschnarchte Behörde, wird manch einer denken. Dass in dieser Behörde Gift lagert beziehungsweise lagerte, zeigt ein aktueller Fall. Es überrascht ein wenig, dass er bisher nicht für mehr mediales Aufsehen gesorgt hat. Aber stimmt, die Milch wird teurer und der Sommer will nicht so recht. Das sind natürlich bessere Aufregerthemen. Die Illustrierte Die Aktuelle http://www.aktuelle.de ist auch nicht gerade der Spiegel http://spiegel.de, doch während die aufklärerische Kraft dieses einst gefürchteten Mediums in letzter Zeit ziemlich erschlafft ist, hat Marie Theres Kroetz-Relin http://www.marie-theres.com in Heft 30 der Aktuellen einen Coup gelandet. Sicher nicht aus dem Motiv heraus, einen publizistischen Knallfrosch zu produzieren, sondern aus der Besorgnis einer dreifachen Mutter heraus, die sich unter anderem bei der Hausfrauenrevolution http://www.hausfrauenrevolution.com engagiert. Kroetz-Relin berichtet, sie habe vor kurzem von der Lobby für Menschenrechte eine Mail erhalten mit einem „merkwürdigen“ Ratgeber eben dieser so genannten Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung http://www.bzga.de.

Im Folgenden druckt NeueNachricht http://www.neue-nachricht.de den aufschlussreichen Text Kroetz-Relins über die Bundeszentralen-Broschüre ab. „Ich begann darin zu lesen und mir wurde schlagartig übel. Der so genannte ‚Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualerziehung vom ersten bis zum dritten Lebensjahr’ forderte Mütter und Väter dazu auf, ‚das Notwendige mit dem Angenehmen zu verbinden, indem das Kind beim Saubermachen gekitzelt, gestreichelt, liebkost, an den verschiedensten Stellen geküsst wird’. Wie bitte? Ich war fassungslos und las weiter: ‚Scheide und vor allem Klitoris erfahren kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Geschlechtlichkeit zu entwickeln.’ Ich war entsetzt! Diese Broschüre ist ein Freibrief für Pädokriminelle, sozusagen eine staatliche Anleitung zur Sexualisierung von Kleinkindern - ein Skandal! Bezahlt von unseren Steuergeldern!

Jeder Mutter, der ich die Broschüre unter die Nase hielt, stand das gleiche Entsetzen im Gesicht. Parallel meldeten sich zahlreiche Polizeibeamte und ein ganzes Kriminalkommissariat bei der Lobby für Menschenrechte, um selbst etwas gegen diesen Ratgeber zu unternehmen. Ich musste etwas tun und fing wütend an, meine wöchentliche Kolumne für Die Aktuelle zu tippen, die mit dem einem Aufruf an meine Leserinnen endete: ‚So fördert Uschi die Unterdreijährigen - unsere Meinung ist gefordert!’ Mir gingen diese ‚Empfehlungen’ nicht mehr aus dem Kopf. Und ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass Ursula von der Leyen, eine Mutter von sieben Kindern, so etwas genehmigen würde! Bevor ich also diese Kolumne veröffentlichte, wollte ich sie wenigstens davon in Kenntnis setzen. Ich schrieb die Ministerin persönlich an und fragte nach, ob ihr dieser ‚Ratgeber’ bekannt sei. Natürlich in der Annahme, nie eine Antwort zu bekommen.

Weit gefehlt! Zu meinem Erstaunen erhielt ich postwendend eine E-Mail vom Bundesministerium für Familie, in welcher mir - mit herzlichen Dank - mitgeteilt wurde, dass die Broschüre auf Wunsch der Ministerin sofort nach meinem Hinweis vom Markt genommen wurde und somit nicht mehr erhältlich sei. Der Ratgeber sei eine ‚Altlast von Rot-Grün’ und der Ministerin nicht bekannt gewesen. Nun war ich wiederum erstaunt, aber wenigstens nicht mehr entsetzt, sondern erfreut. Ich rechne es Ursula von der Leyen hoch an, dass sie umgehend reagiert hat, denn es ist unsere Pflicht, die Würde der Kinder zu schützen. Und das haben wir getan - gemeinsam!

Interessant, was so eine kleine Kolumne auslösen kann... Allerdings ist mir mittlerweile zu Ohren gekommen, dass die Broschüre ‚neu überarbeitet’ und wieder veröffentlicht werden soll! Mhm, da werden ‚Muttern’ und vielleicht auch Sie ein Auge darauf werfen! Und wenn es nötig sein sollte, auch den Mund aufmachen, nicht wahr? Ich zähle auf Sie!“

In der Tat muss man der jetzigen Bundesfamilienministerin ein Kompliment machen, dass sie so schnell gehandelt hat. Allerdings ist es auch nicht von geringem Interesse, welche „Experten“ unter der Vorgängerregierung an diesem Machwerk mitgeschrieben haben – aus welchen Motiven auch immer! Deutsche Bundesbehörden sind anscheinend nicht nur grau, sondern beherbergen auch das Grauen.

Medienbüro.sohn
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