(openPR) Nicht erst seit der Verfilmung von Tolkiens Meisterwerk „Herr der Ringe“ zählt die Kulisse des neuseeländischen Hinterlandes zu den Traumzielen deutscher Urlauber. Rund 20.000 Kilometer müssen deutsche Touristen auf sich nehmen, um die einzigartige und unberührte Natur der ehemaligen britischen Kronkolonie zu erleben. Obwohl kein anderes Land der Erde weiter von Deutschland entfernt ist, zählte das Trendziel Neuseeland zuletzt rund 60.000 deutsche Besucher – Tendenz steigend.
„Aotearoa“, wie die Einheimischen Neuseeland in ihrer Amtssprache Maori nennen, bietet neben atemberaubenden Landschaften und gastfreundlichen Einwohnern auch Wein-Highlights, die auf der diesjährigen Fachmesse für Weine und Spirituosen ProWein präsentiert wurden. Unter Weinkennern ist Neuseeland vor allem für seine hervorragenden Sauvignon Blancs und Pinot Noirs bekannt. Dazu gesellt sich nun eine Rebsorte, die man gemeinhin eher in heimischen Gefilden vermutet als am sprichwörtlich anderen Ende der Welt. Die Rede ist von Riesling.
Die deutscheste aller Rebsorten, erste Berichte über Rieslingreben aus Rüsselsheim stammen aus dem Jahr 1435, hat nun auch ihren Weg auf die Weinstöcke Süd-Neuseelands gefunden. Deutscher Riesling liegt derzeit vor allem in amerikanischen Restaurants und Bars im Trend und erlebt nicht zuletzt dadurch eine weltweite Renaissance. Während sich deutsche Winzer über Exportrekorde freuen, beschleunigt die rasante Entwicklung den Anbau der Rieslingreben auch in anderen Ländern.
„Die deutschen Weinanbaugebiete gehören weltweit zu den am nördlichsten gelegenen, Neuseeland hingegen ist das südlichste Weinland der Erde. Paradoxerweise eignen sich gerade deshalb beide Lagen sehr gut zum Anbau von Riesling, da sie verhältnismäßig kühl gelegen sind und steinige Steillagen aufweisen, die dem Riesling eine ideale Umgebung für sein Wachstum bieten“, sagt Warren Adamson, Director UK & Europe der New Zealand Winegrowers, am Rande der ProWein. So werde der neuseeländische Riesling hauptsächlich auf der südlichen Insel in den Regionen Nelson, Marlborough, Canterbury/Waipara sowie Central Otago angebaut, wo Peter Jackson die mit 17 Oscars ausgezeichnete „Herr der Ringe“-Trilogie drehte.
Der Riesling vom anderen Ende der Welt hat trotz seiner jungen Geschichte – die Rebsorte wird dort erst seit Ende der achtziger Jahre kultiviert – international bereits einige namhafte Anhänger gefunden. So hält die anerkannte britische Weinkolumnistin und Buchautorin Rosemary George den neuseeländischen Riesling gar für den „ungekrönten König der neuseeländischen Weine“.
Die Tatsache, dass sich Neuseeland in Nord-Süd Richtung über rund 1.600 Kilometer erstreckt, sich an der breitesten Stelle aber lediglich über 200 Kilometer ausbreitet, macht zudem deutlich, wie vielschichtig die klimatischen Bedingungen vor Ort sind. Diese Voraussetzungen erlauben es den einheimischen Winzern, eine überaus vielfältige Palette an Weinen anzubauen. Das Angebot reicht von Cabernet Sauvignon, Syrah und Pinot Noir über Riesling, Chardonnay bis hin zu Sauvignon Blanc.
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