(openPR) Mit knapp 2,6 Milliarden Page Impressions hat die Studenten-Community StudiVZ.de im Mai vom Start seiner IVW-Listung die Platzhirsche wie T-Online, Yahoo oder Mobile.de hinter sich gelassen. Im Kampf um die Reichweite stellen die neuen Web 2.0-Angebote einen ernst zu nehmenden Wettbewerber für die etablierten Online-Medien dar. Und hört man sich unter den 14-29-jährigen Medienkonsumenten um, so geht die intensive Nutzung der Web 2.0 Angebote schon lange zu Lasten der klassischen Mediennutzung von TV und Zeitung.
Das Web 2.0 ändert also schon heute die Medienlandschaft. Auf der Suche nach mehr Authentizität und Partizipation binden Weblogs und Communities zunehmend Reichweite in den Internet-Nischen, die bis vor kurzem noch durch etablierte Medienportale bedient wurden. Dies zwingt die Medienunternehmen zum Handeln. Sei es durch Zukäufe oder durch den Start eigener Initiativen - immer mehr Medienunternehmen entdecken gerade den Community-Ansatz wieder. Wie schon zu New-Economy-Zeiten soll hierbei durch eine intelligente Verknüpfung von Content und Community die Reichweite gebunden und besser ausgeschöpft werden.
Dabei bedarf es aber neuer Herangehensweisen. Denn der Erfolg von Communities liegt schon lange nicht mehr nur in der kritischen Nutzermasse. Social Networks wie XING, Facebook oder Twitter zeigen, dass die Nützlichkeit der Community erst in der Initiierung einer aktiven Vernetzung der Teilnehmer untereinander entsteht - z.B. über Untergruppe oder spezielle Anwendungen etc.
Wie Medienunternehmen diese Herausforderungen lösen können und bereits meistern, ist Thema des Social Media FORUM am 20.09.2007 in Hamburg. Exklusive Fachvorträge und Erfahrungsberichte diskutieren die neuen Anforderungen und zeigen erste Herangehensweisen.
Folgende Projekte werden u.a. im Rahmen der Veranstaltung diskutiert:
• Weblog-Netzwerk von Creative Weblogging Inc.
• Debatte.Welt-Online.de von Welt Online
• Tausendreporter.de von Stern
• Polylux.de von RBB Fernsehen
• Download.Chip.eu von Chip Xonio
Neben den Projektverantwortlichen der oben stehenden Projekte sprechen Prof. Dr. Schengber von DSaF, Jörg Blumtritt von Burda Communications Network, Arnd Benninghof von Holtzbrinck eLab und Falk Lüke von Zeit Online. Die Abschlußdiskussion wird u.a. durch Olaf Kolbrück vom Horizont Verlag moderiert.
Ergänzend zur Hauptveranstaltung bietet der Pre-Conference WORKSHOP „User Generated Something“ am Vortag ein zusätzliches Highlight. In Zusammenarbeit mit der Knallgrau GmbH werden hierbei die spezifischen Anforderungen für die Konzeption und Umsetzung von nutzergetriebenen Inhaltserstellungs- und -verbreitungskonzepten in unterschiedlichen Kontexten diskutiert. Die Pre-Conference richtet sich damit nicht nur an Verantwortliche aus Medienunternehmen, sondern auch aus Agenturen.











