(openPR) Jugendpastoralinstitut Don Bosco und Institut für Salesianische Spiritualität, Pädagogik und Geschichte erhalten neue Leiter
Am Freitag, dem 13. Juli 2007, wurde im Kloster Benediktbeuern die Übergabe der Leitung des Jugendpastoralinstituts Don Bosco (JPI) und zugleich des Instituts für Salesianische Spiritualität, Pädagogik, Geschichte (ISS) begangen.
Nachdem Winfried Voggeser 6 Jahre lang Leiter des JPI war, übernahm er zum 1. Juli als Geschäftsführer im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) eine andere wichtige Aufgabe im Bereich des Klosters Benediktbeuern. Professor Dr. Martin Lechner, der an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern der Inhaber des deutschlandweit einzigen Lehrstuhls für Jugendpastoral ist, übernahm von ihm erneut die Leitung des JPI, die ihm schon einmal von 1992 bis 2001 anvertraut gewesen war.
Provinzial Pater Josef Grünner SDB sagte in seiner Ansprache, dass der Tag ein Anlass zum Innehalten sei. Er dankte allen von den Veränderungen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Mitbrüdern für ihre Flexibilität und ihre Bereitschaft zur Übernahme neuer Aufgaben. Er sprach insbesondere dem bisherigen JPI-Leiter Winfried Voggeser seinen Dank aus, der über viele Jahre das JPI verantwortungsvoll als Fortbildungsinstitut geleitet und so einen wichtigen Beitrag für die qualitätsvolle Arbeit der Einrichtungen des Don-Bosco-Werkes in der Deutschen Provinz und weit darüber hinaus geleistet habe. Seine Erfahrungen und sein großes Engagement würden nun seinen neuen Aufgaben als Geschäftsführer des ZUK und als Referent im ISS zugute kommen.
Die Leitung des ISS wurde ebenfalls am 1. Juli von Professor Pater Dr. Josef Gregur SDB, dem der Provinzial für seine Arbeit ebenfalls dankte, auf Pater Reinhard Gesing SDB übertragen.
Das ISS und das JPI sind nun »An-Institute« an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern, die die Aufgabe haben, durch entsprechende Angebote die Umsetzung der wissenschaftlichen jugendpastoralen bzw. salesianisch-spirituellen Reflexion in die Praxis zu begleiten. Insbesondere das JPI hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1978 weit über die Grenzen des Don-Bosco-Werkes hinaus als kompetentes Fortbildungsinstitut erwiesen, das in pädagogischen und jugendpastoralen Fragestellungen vordenkt, die konzeptionelle Arbeit in Einrichtungen der Jugendhilfe, in Jugendverbänden oder Diözesen begleitet und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Jugendpastoral fortbildet und begleitet.
»Ich hoffe«, so der Provinzial, »dass mit dieser Weiterentwicklung und mit guter Vernetzung aller Einrichtungen am Ort das Kloster Benediktbeuern als jugendpastorales und salesianisches Zentrum in der gesamtdeutschen Provinz und der deutschen Kirche weitere Stärkung erfährt. Die neue Leitung des Jugendpastoralinstituts durch Professor Lechner birgt die Chance, die wissenschaftliche jugendpastorale Reflexion an der Hochschule mit der jugendpastoralen Praxis in den Einrichtungen noch besser zu verbinden.« Durch die geplante enge Zusammenarbeit der beiden Institute JPI und ISS werde, so der Provinzial weiter, dem im jüngsten Provinzkapitel der Salesianer Don Boscos der Deutschen Provinz und darüber hinaus in den Nachbarprovinzen stark zum Ausdruck gebrachten Wunsch nach pädagogisch-pastoraler Bildung und salesianischer Bildung besser Rechnung getragen.












