(openPR) Ulm/Saarlouis, 10. Juli 2007 – Volle Auftragsbücher, Rekordumsätze und viele neue Mitarbeiter. Kurz gesagt, das erste Halbjahr 2007 lief prächtig für die Unternehmensgruppe LIQUI MOLY / MÉGUIN. Gemeinsam erwirtschafteten die Betriebe 105 Millionen Euro Umsatz – fast 21 Prozent mehr gegenüber dem ersten Halbjahr 2006. Ein toller ‚Nebeneffekt’ des ausgezeichneten Wachstums: 35 Menschen fanden eine neue Beschäftigung in der Gruppe. Weitere werden im Laufe des Jahres folgen. „Unsere Unternehmen sind schlank, schnell und sparsam. Wir stehen glänzend da“, sagt Ernst Prost, geschäftsführender Inhaber beider Firmen, und verweist mit Stolz auf den Personalzuwachs und auf die aktuellen Umsatzzahlen.
Der schwäbische Autochemiespezialist LIQUI MOLY verzeichnete bis Ende Juni einen Umsatz in Höhe von knapp 67 Millionen Euro. Das entspricht 21,7 Prozent Wachstum. Auch das im saarländischen Saarlouis beheimatete Mineralölwerk MÉGUIN glänzt mit einem hervorragenden Zahlenwerk: Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr stieg der Umsatz um fast 19 Prozent auf 40 Millionen Euro. Als einen wichtigen Faktor für diese Entwicklung betrachtet Prost den Kauf des Traditionsunternehmens MÉGUIN vergangenes Jahr: „Seitdem befindet sich die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis zur Vermarktung in einer Hand. Das macht uns als Gruppe gesünder, stabiler und unabhängiger.“
Zahl der Beschäftigten steigt
Mit den Umsätzen wuchs die Zahl der Beschäftigten. Im ersten Halbjahr 2007 stellte LIQUI MOLY 18 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst ein. Aktuell arbeiten am Standort Ulm 221 Menschen. Weitere neun werden in den nächsten Monaten dazukommen. Ferner ist der Autochemiespezialist auf der Suche nach acht weiteren Mitarbeitern. Die ‚Nachwuchsförderung’ hat sich das Ulmer Unternehmen ebenfalls auf die Fahne geschrieben: Vier Lehrlinge werden demnächst ihre Ausbildung zum Industriekaufmann abschließen und weiterhin im Unternehmen beschäftigt sein. Am 1. September beginnen drei junge Menschen ihre Ausbildung in Ulm. Individuelle Förderprogramme eröffnen jungen Talenten Aufstiegsperspektiven.
Nicht minder rasant ist das Wachstum bei MÉGUIN. Insgesamt arbeiten 142 Menschen für das Motorenölwerk; 17 stießen bis Ende Juni dazu. In den kommenden Wochen werden 21 neue Mitarbeiter folgen, davon beginnen drei eine Ausbildung am Standort Saarlouis. Zwei Lehrlinge, die ihren Abschluss gemacht haben, wurden übernommen. Damit beschäftigt die Gruppe LIQUI MOLY / MÉGUIN 35 neue und insgesamt 363 Mitarbeiter. Als Geschäftsführer und Inhaber beider Unternehmen nehme Prost den Grundsatz ‚Eigentum verpflichtet!’ sehr ernst: „Ich stehe zu meiner sozialen Verpflichtung und Verantwortung gegenüber meinen 363 Mitunternehmern. Und die danken es mir mit viel Einsatz und Erfolg. Und der Erfolg macht uns fit für die Zukunft.“
Mammutinvestitionen für die Zukunft
Ein ‚Fitness-Programm’ verordnet bekommen hat die MÉGUIN. Die erkleckliche Summe von 4,5 Millionen Euro wird unter dem Motto ‚MÉGUIN Projekt 2010’ in Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik und Instandsetzung investiert. Hochmoderne Abfüllanlagen, ein zusätzliches Verladezentrum sowie der Ausbau des alten auf insgesamt sieben Lastwagen-Andockstationen, die Umrüstung von dieselbetriebenen Gabelstaplern auf umweltfreundliche und leisere Elektro-Fahrzeuge und hochwertige Laborgeräte zur Qualitätssicherung sind nur ein Teil des Mammutprojekts. Das Ziel: Die Fabrik soll noch schneller und flexibler werden und Menschen und Umwelt mehr als bisher schonen.
Auslandsstrategie geht auf
Mit diesem Kapitaleinsatz im Rücken visiert die Gruppe weltweites Wachstum an. Besonders im Fokus: das Auslandsgeschäft. Bislang beträgt die Exportquote 40 Prozent. Echte Perlen sind für LIQUI MOLY die Märkte in den ehemaligen Sowjetrepubliken, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien. Dabei glänzt der arabische Markt, ein relativ kleiner, in einer wichtigen Kategorie: Je Fahrzeug verzeichnet die schwäbische Firma dort einen Umsatz von 90 Cent – ein Spitzenwert.
Neue Projekte versprechen ebenfalls ausgezeichnete Perspektiven: Vor einem Jahr gelang der Markteintritt in Indien – mit Erfolg. In Südafrika will LIQUI MOLY ebenfalls eine Erfolgsgeschichte beginnen und im Laufe des Jahres eine eigene Auslandsgesellschaft mit eigenem Vertrieb gründen. Für den Leiter des Exports, Gerhard Riedmüller, fußt der Erfolg im Ausland auf zwei Säulen: „Wir setzen nicht auf Verkäufer, sondern auf strategische Marktentwickler. Und die schätzen die Märkte in aller Welt richtig ein und betreuen sie vorbildlich.“ Daneben zahle sich die neue Strategie aus, die da lautet: Verstärkte Präsenz auf Messen im Ausland. Auftritte in Dänemark, den Niederlanden, der Türkei, China, Spanien, Südkorea, Italien, Dubai und Australien bescherten viele neue Kunden.
Gesättigter Heimatmarkt kein Hindernis
Obwohl der Inlandsmarkt eigentlich gesättigt ist, blickt der Leiter des Inlandsvertriebs, Günter Hiermaier, zufrieden auf das erste Halbjahr zurück: „Mehr als 20 Prozent Wachstum auf dem deutschen Motorenölmarkt – es brummt ordentlich für uns.“ In bewährt erfolgreicher Weise will er mit seiner Mannschaft das Geschäft von LIQUI MOLY und von MÉGUIN in Deutschland weiter ankurbeln.
Auf dieses Rezept wird die Gruppe wie bisher setzen, damit beide Marken der Unternehmensgruppe an Bekanntheit gewinnen und ihre Marktpositionen ausbauen.
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