(openPR) Am kommenden Freitag, den 13. Juli 2007, 20 Uhr c.t. hält Herr Prof. Dr. Tibor R. Machan, Philosoph an der Chapman University, im Hegelsaal des Philosophischen Seminars der Universität Heidelberg einen Vortrag zum Thema "The Myth of Animal Rights".
Den Inhalt des Vortrags skizziert Professor Machan wie folgt:
In the concern about how human beings treat animals, whether as pets, as prospective nourishment, or for medical research or experimentation, one school has proposed the idea that animals have rights like human beings do (Tom Regan, The Case of Animals Rights, 1984), while another school has proposed that the well being of animals should be considered in a utilitarian assessment of how they ought to be treated (Singer, Animal Liberation, 1975). I aim to argue here that the concept of "rights" has not be shown to apply to animals in anything like the way it applies to human beings. Looking at the conceptual foundation of basic rights, especially a la John Locke, rights are founded on the moral nature of human beings, specifically on their moral agency. They identify, as the late Robert Nozick put it, our moral space. Given that animals have not been shown to possess moral agency, the basis of ascribing to them rights of the sort human beings possess is lacking. As to the utilitarian case associated with Peter Singer, I will only mention, briefly, that Singer's ultimate foundation for ethics does not support any kind of normative stance toward animals, given that he is fundamentally a non-cognitivist or conventionalist. I shall develop these ideas and consider some objections to my position.
Wenn Sie mehr über den Dozenten erfahren möchten, bietet sich als Einstiegspunkt folgender Artikel aus der englischsprachigen Wikipedia an:
http://en.wikipedia.org/wiki/Tibor_R._Machan
Zur Vorbereitung empfehlen wir folgende Publikationen von Professor Machan:
* "Rights, Liberation and Interests: Is there a Sound Case for Animal Rights or Liberation". Hon-Lam Li & Anthony Yeung (Hrsg.). New Essays in Applied Ethics: Animal Rights, Personhood, and the Ethics of Killing. New York 2006. S. 42-63.
* Putting Humans First, Why We Are Nature’s Favorites. Lanham 2004.
* “Do Animals Have Rights?”, Public Affairs Quarterly, Vol. 5. April 1991. S. 163-173.
Die erste der genannten Publikationen stellen wir Ihnen unter http://www.ag-tierethik.de/vortraege.htm zum Download bereit. Dort finden Sie auch eine Anfahrtskarte sowie Fotoaufnahmen von unserem letzten Vortrag.
Wie freuen uns auf Ihr Kommen und auf eine interessante Diskussion!
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Seit kaum mehr als 2 Jahren existiert die Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft Tierethik (IAT) und hat schon so einiges auf die Beine gestellt: Eine Vorlesungsreihe im Sommersemester 2006, geprägt von herausragenden Persönlichkeiten der Ethik, Philosophie, Theologie und Jura, eine Weiterführung derselben bis dato mit weiteren großen Namen, ein Blog zum Thema Tierethik und Tierrecht, eine Website mit zahlreicher Dokumentation zu vergangenen, laufenden und kommenden Geschehnissen, und nicht zuletzt die Herausgabe eines Sammelbandes (entstanden aus der Vorlesungreihe).
WER WIR SIND
Die IAT besteht derzeit aus 12 ordentlichen Mitgliedern aller Fachbereiche, die das Geschehen innerhalb der AG organisieren und mitgestalten. Dies wird zusätzlich von diversen korrespondierenden Mitgliedern unterstützt. Die Teilnahme ist grundsätzlich jeder Person offen, daher sind wir nicht nur Studierende, sondern auch ehemalige Akademiker und sonstige nicht universitär Beschäftigte. Dass annähernd alle Fachrichtungen bei uns vertreten sind, trägt auch zur Diversifizierung unserer Betrachtungsweise der Tierethik bei. Der Konsens hieraus bildet eine fundierte und ausbalancierte Diskussionsgrundlage, die essentiell für jegliches Weiterkommen im Bereich der Ethik ist.
WAS WIR WOLLEN
Unser Hauptziel ist es, das Thema Tierethik und Tierrecht im universitären Rahmen
präsent zu machen und den Diskurs über diese Thematik aufrecht zu erhalten. Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist hierbei notwendigerweise die Erklärung und Verdeutlichung der Konzepte hinter den Begrifflichkeiten Tierethik und Tierrecht auch im allgemeinen gesellschaftlichen Kontext.
Hauptsächlich geschieht dies durch eine immer wieder neue Beschäftigung mit der Thematik aus immer wieder neuen Gesichtspunkten, sei es in von uns organisierten Vorträgen, im Blog, durch von uns veröffentlichte Artikel oder Diskussionen im Forum. Ethik hat grundsätzlich so viele Facetten wie es Betrachter gibt. Diese immerwährende wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema in immer gleicher Gründlichkeit ist eines der Hauptanliegen der IAT. Die Wissenschaftlichkeit dieser Beschäftigung begründet sich hierbei nicht auf Meinungen, Geschmäckern oder Vorlieben der einzelnen Redner, Autoren, oder AG-Mitglieder, sondern vielmehr auf der Schlüssigkeit ihrer Argumente.
Die IAT versteht sich nicht als Plattform für Tierrechtspolemik (wenngleich das Streitgespräch an sich durchaus gewünscht ist), sondern strebt nach einer friedfertigen Verständigung der sich gegenüberstehenden Parteien durch systematischen und argumentativ schlüssigen Diskurs. Dies dient der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Mensch-Tier-Beziehung und der Etablierung eines moralischen Status der Tiere.








