(openPR) Dass Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen weiterhin ein ernst zunehmendes Problem darstellt, belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung an 22 großen deutschen Kinderkliniken, die federführend von einer Arbeitsgruppe um Professor Dr. Ludwig Gortner, Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) und der Giftinformationszentrale des Saarlandes in Kooperation mit der Prognos AG, Basel (Schweiz), durchgeführt wurde. In der aktuellen Untersuchung wurden Daten bezüglich Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren erhoben, die stationär, d.h. 24 Stunden oder länger, aufgenommen werden mussten. Der Bezugszeitraum sind die Jahre 2000 bis 2002 in Deutschland.
10 bis 12-Jährige machten 2,2%, 13 bis 14-Jährige 28,6% und 15 bis 17-Jährige 69,2% des Patientenkollektivs aus. Der stärkste Anstieg war bei Jugendlichen im Alter von 13 bis 14 Jahren (2001: +35,9%; 2002: +19,3 %), und 15 bis 17 Jahren (2001: +59,1%; 2002: +10,1%) festzustellen.
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