openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Kampagne gegen Komasaufen

22.12.201011:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Lallen, grölen und anschließend brechen - exzessives Saufen wird unter Kinder und Jugendlichen oft als cool angesehen. Allein im Jahr 2008 kamen 25.700 Kinder und Teenager ins Krankenhaus und wurden dort wegen einer Alkoholvergiftung in Folge von Komasaufen behandelt. Jetzt wurde eine Kampagne von der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) gegen das Komasaufen initiiert.

Die Zahl der Frauen, die mit alkoholbedingten Erkrankungen stationär in eine Klinik mussten, ist in Nordrhein-Westfalen binnen acht Jahren um fast ein Drittel gestiegen. Besonders junge Menschen waren betroffen - hier hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. „Bei den 15- bis 25-Jährigen war ein Anstieg um 137 Prozent zu verzeichnen“, sagte Rainer Lange, Sprecher der DAK in Nordrhein-Westfalen. In NRW erreicht die Zahl der Komasäufer einen neuen Höchststand, denn die Zahlen haben sich seit 2003 fast verdoppelt: Im Jahr 2009 kamen landesweit 6.578 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus.

Die DAK veranstaltet unter dem Motto "bunt statt blau" einen Plakatwettbewerb. Bis Ende April 2011 werden die besten Plakate von Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren gesucht, die kreativ auf die Gefahren übermässigen Alkoholkonsums aufmerksam machen sollen. Jugendliche sollen so gezielt vor Komasaufen und deren Folgen gewarnt werden. Die Schirmherrschaft übernimmt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Auch die bekannte Band Luxuslärm unterstützt die Initiative, bei der bundesweit über 11.000 Schulen eingebunden werden. Sie sitzt in der Bundesjury, die aus 16 Landessiegern dann den Bundessieger wählen wird. Zu gewinnen gibt es Sach- und Geldpreise in Höhe von insgesamt 11.000 Euro. Informationen gibt es unter www.dak-buntstattblau.de

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung begrüßt den Plakatwettbewerb. „Gerade bei Kindern und Jugendlichen sagt ein Bild oft mehr als 1.000 Worte", betont Mechthild Dyckmans. „Besondere Sorgen machen mir die 10- bis 15-Jährigen. Bei dieser sehr jungen Gruppe ist die Zahl der Alkoholvergiftungen in einem Jahr um 19 Prozent angestiegen."
Als Jugendverband ist es auch der dbb jugend nrw ein wichtiges Anliegen, auf das Problem und die Gefahren des Komasaufens aufmerksam zu machen. Daher begrüßt die dbb jugend nrw diese Aktion.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 496949
 859

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Kampagne gegen Komasaufen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von dbb jugend nrw

Bild: Härtere Strafen bei Gewalt gegen Einsatzkräfte - dbb jugend nrw: Gesetz geht nicht weit genugBild: Härtere Strafen bei Gewalt gegen Einsatzkräfte - dbb jugend nrw: Gesetz geht nicht weit genug
Härtere Strafen bei Gewalt gegen Einsatzkräfte - dbb jugend nrw: Gesetz geht nicht weit genug
Bei tätlichen Angriffen auf Polizisten und Rettungskräfte gelten künftig härtere Strafen. Der Bundesrat billigte am 12. Mai 2017 einen vom Bundestag bereits am 27. April verabschiedeten Gesetzesbeschluss. Der dbb jugend nrw geht dieses Gesetz nicht weit genug, denn ein Großteil der Beschäftigten aus dem Öffentlichen Dienst bleibt außen vor. Deshalb hat die dbb jugend nrw einen offenen Brief an Bundesinnenminister de Maizière verfasst: Sehr geehrter Herr Innenminister de Maizière, am 27. April 2017 hat die Bundesregierung beschlossen, mit hä…
Bild: Preisverleihung: dbb jugend nrw fiebert 31. Mai entgegenBild: Preisverleihung: dbb jugend nrw fiebert 31. Mai entgegen
Preisverleihung: dbb jugend nrw fiebert 31. Mai entgegen
Was haben Microsoft Deutschland, Greenpeace, Vodafone und die dbb jugend nrw gemeinsam? Sie alle sind nominiert für die "European Excellence Awards", mit denen Organisationen ausgezeichnet werden, die im Bereich "öffentliche Angelegenheiten" mit innovativen Kampagnen und Konzepten überzeugen. Am 31. Mai werden die Gewinner gekürt. Ein bisschen fällt sie schon aus dem Rahmen, die dbb jugend nrw, wenn man sie in einer Reihe mit so klangvollen Namen liest wie Microsoft Deutschland, Greenpeace, Vodafone, Coca-Cola und BASF. Sie alle hätten den h…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Riskanter RauschBild: Riskanter Rausch
Riskanter Rausch
Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen zeigt Landessiegerplakate der Präventionsaktion "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" ------------------------------ Jugendliche gestalten Plakate gegen Alkoholmissbrauch von Gleichaltrigen. Mit dieser Strategie feiert seit mehr als einem Jahrzehnt die Präventionskampagne "bunt statt blau" bundesweit Erfolge. …
Weniger Komasäufer in Esesn
Weniger Komasäufer in Esesn
… Miriam Thamm Chefin der DAK-Gesundheit in Essen. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse auch 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ in Essen fort. Kampagne „bunt statt blau“ 2015 Beim bundesweiten Wettbewerb „bunt statt blau“ werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative …
Bild: „Komasaufen“ – Alkoholmissbrauch der lebensgefährlichen Art – Flyer mit Informationen und Tipps zur VorbeugungBild: „Komasaufen“ – Alkoholmissbrauch der lebensgefährlichen Art – Flyer mit Informationen und Tipps zur Vorbeugung
„Komasaufen“ – Alkoholmissbrauch der lebensgefährlichen Art – Flyer mit Informationen und Tipps zur Vorbeugung
… waren es 9.500 Jugendliche, im Jahr 2005 schon 19.400. Mehr als die Hälfte von ihnen hatte über 2 Promille Alkohol im Blut. Allerdings ist das „Komasaufen“ nur eine extreme Form des riskanten Alkoholkonsums bei Jugendlichen und somit Teil eines größeren Problems. Denn nach einer aktuellen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) …
Bild: Die Roadshow 2Five is One - Four Children" informiertBild: Die Roadshow 2Five is One - Four Children" informiert
Die Roadshow 2Five is One - Four Children" informiert
… "Kinder stärken für eine sicher Zukunft " bei der Glücksfabrik Koziol in Erbach aktiv. Sie macht sich mit ihrem Infostand stark für ein Leben ohne Komasaufen, Vandalismus, Gewalt, etc. Zur Unterhaltung bei Spiel und Spass mit kleinen Gewinnen,finden verschiedene Aktionen statt. Kinder können sich bei einem kostenlosen Ostereierschießen auf die Torwand …
Bild: Endlich ohne Kompromisse gegen AlkoholmissbrauchBild: Endlich ohne Kompromisse gegen Alkoholmissbrauch
Endlich ohne Kompromisse gegen Alkoholmissbrauch
Es ist schon die vierte ihrer Art und sie ist noch nötiger als bisher, denn allgemein hört man landauf, landab von Alkoholexzessen und Komasaufen von Jugendlichen. Die 4. No-Alk-Flatrate-Party in Göppingen war die bundesweit erste ihrer Art und hat mittlerweile viele Nachfolger gefunden. Wenn Schirmherr Klaus Riegert, Göppinger Bundestagsabgeordneter …
Jugendportal Scoolz.de kämpft gegen Komasaufen
Jugendportal Scoolz.de kämpft gegen Komasaufen
Gegen das gefährliche Komasaufen bei Jugendlichen macht sich das Schüler- und Jugendportal im Internet, Scoolz.de, stark. Scoolz-Expertin Dr. Karin Anderson ist Fachärztin für psychotherapeutische Medizin und berät im Portal-eigenen Help-Forum alle User, die sich mit Fragen zu Alkohol und Abhängigkeit an sie wenden. Für viele Jugendliche in Deutschland …
Presseinfo der Heinz Müller Stiftung
Presseinfo der Heinz Müller Stiftung
… Unterstützung seitens der Krankenkassen, Medien, Politik und Wirtschaft, die Heinz Müller Stiftung den Bereich Präventionsarbeit gegen Alkohol-, Nikotin-, Spiel- und Drogensucht, Komasaufen, Gewalt, Hass, Rassismus ,Vandalismus vorerst zurück stellen. Die Stiftung wird sich nun vermehrt um Krebskranke Kinder, geistig und körperlich schwerstbehinderten Kindern, …
Bild: Ohne Kompromisse gegen Gewalt und KomasaufenBild: Ohne Kompromisse gegen Gewalt und Komasaufen
Ohne Kompromisse gegen Gewalt und Komasaufen
Die Aktion „Stop dem Komasaufen – halt der Gewalt“ kommt richtig ins Rollen: Mit großem Engagement sind zahlreiche Ehrenamtliche unterwegs, um auf Gewalt und Komasaufen aufmerksam zu machen. Aktuelle Dimension: Die Aktions-Mitorganisatorin und Initiatorin der „No-Alk-Flatrate-Party“, Simone Thieß, ist nun in einer bekannten Fernsehsendung zu Gast. Anfang …
Auch außerhalb des Straßenverkehrs - Komasaufen und Drogenkonsum bringen massive Führerscheinprobleme
Auch außerhalb des Straßenverkehrs - Komasaufen und Drogenkonsum bringen massive Führerscheinprobleme
Der seit neun Jahren tätige Führerscheinhilfsverein BAF e.V. (Beratung und Aufklärung bei Führerscheinproblemen) warnt ausdrücklich vor massiven Fahrerlaubnisproblemen nach "Komasaufen" oder Drogenkonsum auch außerhalb des Straßenverkehrs! Grosse Sorgen und viele Diskussionen gibt es zum Thema "Komasaufen oder Drogenkonsum bis zu Einlieferung ins Krankenhaus". In …
Bild: CJD Karlsruhe ist Preisträger des Bundeswettbewerbs AlkoholpräventionBild: CJD Karlsruhe ist Preisträger des Bundeswettbewerbs Alkoholprävention
CJD Karlsruhe ist Preisträger des Bundeswettbewerbs Alkoholprävention
… Jugendlichen in Deutschland ist zum Glück wieder etwas rückläufig, das belegen Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Dennoch ist das Rauschtrinken – im Volksmund ‚Komasaufen‘ genannt – bei den Jugendlichen nach wie vor weit verbreitet. Jeder Fünfte 12- bis 17-Jährige praktiziert einmal im Monat dieses Rauschtrinken, bei den 18- bis …
Sie lesen gerade: Kampagne gegen Komasaufen