(openPR) 6. Berliner Firmenlauf mit dem *Team Tibet* - Kritik an China vor Olympischen Spielen 2008
Berlin, 06.07.2007 - Mehr als 30 Teilnehmer aus Berlin und Potsdam nehmen als „Team Tibet“ am 6. Berliner Firmenlauf teil und wollen damit gegen einen Missbrauch der Olympischen Spiele durch China und gegen die Menschenrechtsverletzungen in Tibet protestieren. „Tibet darf nicht von der Landkarte verschwinden und China nicht so tun, als gebe es keine Probleme in dem besetzten Land“, so die Sprecherin der Regionalgruppe Berlin der Tibet Initiative, Petra Zörner. „Deshalb nehmen wir heute symbolisch als „Team Tibet“ am Firmenlauf teil, um daran zu erinnern, dass eine tibetische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen fehlen wird,“ so Zörner weiter. Der Firmenlauf sei ein sehr guter Anlass, hieran zu erinnern, da die Veranstalter den Termin passend zum 72. Geburtstag des Dalai Lama gewählt haben.
Zörner zeigt sich begeistert von der hohen Teilnehmerzahl am „Team Tibet“. „Wir wollen wo immer es geht, auf die Lage in Tibet aufmerksam machen – es kann nicht sein, dass China die Olympischen Spiele missbraucht, um eine heile Welt vorzugaukeln.“ Und: „Tibet war ein unabhängiges Land, als China 1949 einmarschiert ist. Wie jedes andere Land hat es das Recht darauf, auch bei Olympiaden dabei zu sein.“ China tue im Augenblick alles dafür, um die schreckliche Wahrheit in Tibet zu übertünchen. Um das Olympische Feuer auf den Gipfel des Mount Everest zu bringen, ist der Bau einer Schnellstraße bis auf 5.200 m Höhe geplant. Die dafür verwendeten rund 14,7 Millionen Euro seien eine fragwürdige Investition, hieß es von den Aktivisten weiter. „China walzt die Natur und die Menschen Tibets nieder – wir wollen dagegen ein Zeichen setzen“, so Zörner abschließend.
China hält Tibet seit 1949 besetzt und ist seitdem für massive Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Das geistige Oberhaupt der Tibeter, der 14. Dalai Lama lebt seit 1959 im indischen Exil und hat für seinen friedlichen Einsatz um eine Lösung der Tibetfrage im Jahre 1989 den Friedensnobelpreis erhalten. Es wird im Juli diesen Jahres zu einem 1-wöchigen Besuch in Hamburg erwartet.







