(openPR) Gerstetten, 29.06.2007 - Die ödp in Gerstetten unterstützt den Vorschlag des Ortschaftsrats aus Waldhausen, über einen Ausweitung des ÖPNV-Angebotes zwischen Gerstetten- Gussenstadt- Waldhausen- Geislingen nachzudenken. Der Vorschlag sieht vor, einen „Linienverkehr“ im Rahmen eines Rufbussystem (auch „Anrufssammeltaxi“ genannt) einzurichten. Dies funktioniert so: Es gibt zwar einen festen „Fahrplan“, aber nur wenn man auch mindestens 30 Minuten vor Fahrtantritt seinen „Mitfahrwunsch“ mitteilt, wird die Haltestelle auch tatsächlich angefahren. In vielen Städten und Gemeinden wird dieses System bereits seit vielen Jahren erfolgreich angewendet. Für die Fahrt entstehen für den Passagier der Regel nur Kosten wie für eine „normale“ Busfahrt.
Für Gerd Eckhardt, ödp-Gemeinderat aus Gerstetten, wäre die Umsetzung des Waldhausener Vorschlags eine echte Aufwertung für Gerstetten und die Teilorte. Wer bisher aus Gerstetten mit dem Zug in Richtung Stuttgart fahren möchte, muss zuerst einen riesigen Umweg mit dem Bus nach Heidenheim und dann mit dem Zug nach Ulm oder Aalen fahren. Durch einen zusätzlichen eingeschränkten Linienverkehr ist man vor allem morgens, abends und am Wochenende faktisch auf ein Auto angewiesen.
Leider, so Gerd Eckhardt weiter, ist die Resonanz auf den im vorletzten Albboten beigelegten Fragebogen bisher noch relativ verhalten: „Ich bin mir sicher, dass das Interesse für eine solche Verbindung deutlich höher ist, als es die bisherigen Rückmeldungen scheinen lassen. Deshalb ist wichtig, dass möglichst viele Interessenten, der ÖPNV-Direkt-Verbindung von und nach Geislingen, möglicht im Laufe der nächsten Woche Ihren Fragebogen an die Rathausverwaltung zurückgeben". Den Fragebogen findet man auch unter:
http://www.gerstetten.de/download/bedarfsermittlung-oepnv.pdf
Ökologisch Demokratische Partei (ödp) Kreisverband Heidenheim
Albuchstr. 17
89547 Gerstetten
Tel. 07323/953929










