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Kleine Atempause für Elefantenschutz

26.06.200713:50 UhrVereine & Verbände
Bild: Kleine Atempause für Elefantenschutz

(openPR) Korntal-Münchingen, 18.06.2007 - Auf der 14. CITES-Konferenz (Convention on International Trade in Endangered Species of wild Fauna and Flora) vom 3. bis 15. Juni 2007 haben 171 Vertragsstaaten in Den Haag über das Schicksal etlicher Tier- und Pflanzenarten verhandelt. Nur wenige wirkliche Erfolge kann die 14. CITES-Konferenz vorweisen. Insbesondere beim Schutz der Elefanten konnte nur ein kleiner Etappensieg erzielt werden und das erhoffte Signal gegen den illegalen Handel mit Elfenbein blieb aus. Nach zähem Ringen wurde einem Einmal-Verkauf der zur Zeit vorhandenen Elfenbein-Bestände aus vier südafrikanischen Ländern zugestimmt, dann soll ein 9-jähriges Handelsverbot folgen.



In den letzten Verhandlungstagen der 14. CITES-Konferenz in Den Haag wurde den Elefanten in Afrika eine kleine Atempause verschafft. Botswana und Namibia hatten für die Elefantenpopulationen in ihren Ländern sowie aus Südafrika und Simbabwe unter anderem die Einrichtung einer jährlichen Exportquote für Roh-Elfenbein beantragt. Kenia und Mali dagegen hatten beantragt, den Handel mit Elfenbein für 20 Jahre auszusetzen. In intensiven Verhandlungen konnte ein Kompromiss erreicht werden. Nach einem Einmal-Verkauf der Elfenbein-Bestände von vier südafrikanischen Ländern soll es neun Jahre lang keinen weiteren Verkauf von Elfenbein geben. "Dies ist nur ein kleiner Etappensieg für die Elefanten, die im Angesicht eines wachsendem illegalen Handels mit Elfenbein leider immer noch dringend unseren Schutz brauchen", betont Brigitte Peter, Geschäftsführerin der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA).

Fachleute befürchten, dass die Freigabe der Elfenbein-Bestände von Botswana, Namibia, Simbabwe und Südafrika zu einer Zunahme des illegalen Handels mit Elfenbein führen wird. In den letzten Jahren verschlechterte sich die Situation der afrikanischen Elefanten bereits besorgniserregend und der illegale Elfenbeinhandel hat wieder zugenommen. "Deshalb ist es wichtig, dass der nun genehmigte legale Handel mit Elfenbein genauestens kontrolliert wird", fordert Brigitte Peter. Schon heute sterben jährlich mehrere Tausend Elefanten in Afrika durch die Gier nach ihren Stoßzähnen. Auch wenn sich die Elefantenbestände im südlichen Afrika seit den 1980er Jahren durch intensive Schutzmaßnahmen zum Teil erholt haben, so ist es doch zu früh, Entwarnung zu geben. In anderen Teilen Afrikas und auch in Asien schwinden die Elefantenbestände. Zu der steten Bedrohung durch die Jagd nach Elfenbein kommt außerdem auch noch der Verlust ihres Lebensraumes durch menschliche Siedlungen, Landwirtschaft und Straßen hinzu.

AGA unterstützt Elefantenwaisenhaus
Neben den gewilderten Elefanten stehen oft auch noch weitere traurige Elefantenschicksale, denn oft bleiben verwaiste Jungtiere zurück. "Für diese Waisen müssen wir sorgen", fordert Brigitte Peter. Die AGA unterstützt in Kenia das Elefantenwaisenhaus von Daphne Sheldrick, das verwaiste Elefantenjunge aufzieht, um sie wieder in eine Elefantenherde zu integrieren und auszuwildern. "Das artgerechte Aufwachsen dieser verstörten Elefantenbabys zu gewährleisten ist eine schwierige sowie zeit- und kostenintensive Aufgabe, denn eine Elefantenmutter kann niemand ersetzen, genauso wenig wie das Aufwachsen im Familienverband", betont Brigitte Peter. Auch deshalb ist der Schutz der Elefanten vor Wilderei so wichtig, denn nur so können die nächsten Elefantengenerationen ungestört in ihrem natürlichen Lebensraum und ihrem Familienverband aufwachsen.

Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.
Action Campaign for Endangered Species (ACES)
Tulpenstr. 1, D - 70825 Korntal-Münchingen

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