(openPR) Wo der Börsianer 2 Monate vor Jahresende auch hinschaut, leuchten ihm die Kurstafeln strahlend grün entgegen.
Viel stärker als von den meisten Analysten erwartet, zeigten sich die Weltbörsen in 2005. Der japanische Aktienindex Nikkei 225 konnte so beispielsweise um satte 21% zulegen. Unter den grössten europäischen Börsen stieg der DAX um 15%, der englische Footsie um 11%, die Pariser Börse um 16% und allen voran der Schweizer SMI-Index um 25%. Das Ensemble der europäischen Bluechips, der Eurostoxx 50 konnte sich um mehr als 12% verbessern.
Einzig und allein bei den Amis sahs in 2005 düster aus. So verloren DowJones-Index wie die Technologiebörse Nasdaq gut 3% ihres Börsenwertes. Noch könnte eine kleine Jahresendrallye die Kurse auch in Übersee zum steigen bringen. Es dürfte aber nur ein moderates Plus dabei rausschauen, denn Inflationsängste und eine weitere Leitzinsanhebung machen es den US-Börsen nicht gerade einfacher. Immerhin besteht die Möglichkeit, dass die vorübergehende Hurrikansaison den Ölpreis weiter unter Druck bringt und so ein Teil der Sorgen in steigende Kurse übergeht.
Allen ist jedoch klar, dass das Börsenjahr 2005 einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Im Gegensatz zum Milleniums-Bubblejahr 2000 bauen die Kurssteigerungen auf fundamentalem Wachstum der Unternehmen auf. Zuletzt liess ein kleiner Einbruch im Monat Oktober den Börsen eine kurze Atempause zu, welche uns bereits zu November-Beginn kräftige Kursaufschläge bescherte.,




