(openPR) Am Samstag den 3.11.2018, Beginn: 20:00 Uhr, findet im Theater Anderswo (Naheweg 25, 40699 Erkrath, Tel.: 01787867782) der Theater- und Konzertabend "Atempause" statt.
Das Thema des Stücks "Atempause" ist ganz alltäglich und doch sehr persönlich. In ihrer Inszenierung stellt die Schauspielerin und Theaterautorin Beate Sarrazin einen Tag im öffentlichen Nahverkehr dar und, anhand von Spielszenen und Gedichten, die gleichzeitige Wanderung durch das Leben eines Menschen.
„Atempause - Augenblick, bleib stehen, denn du bist schön: Zwischen vorbeirasenden Autos, zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, beim Warten auf Züge... / Manchmal öffnen sich Zeitspalten, die voller Sehnsüchte sind, in denen wir uns selbst begegnen. / Unerwartete Atempausen mit schöpferischen Zauberkräften: / Stimmungen, Musik, Gedichte... All das, was uns ans Herz wächst.“ (Beate Sarrazin) - In Verbindung mit Beate Sarrazins Performance "Atempause" erzählt der Sänger und Gitarrist Jochen Jasner mit seinen Liedern und der Gitarre schöne und bewegende Geschichten, die von Paris bis nach Buenos Aires führen. Der klassisch ausgebildete Musiker beschreibt sich selbst als „Kammermusiker mit überwiegend lateinamerikanischem und mediterranem Repertoire“.
Infos: www.beatesarrazin.de - Im Anschluss an die Vorstellung stellt Rebecca Beatrice Kerwhen Bilder aus zum Thema: "Im Einklang mit der Natur", und der DJ Prates legt lateinamerikanische Musik auf. Es darf auch getanzt werden.
Die Theaterstücke Beate Sarrazins haben eine starke internationale Ausrichtung. Sie sucht in ihrem Wirken stets die Zusammenarbeit mit anderen Musikern, Tänzern und Malern und schafft so als Autorin und Regisseurin andersartige, tiefe Inszenierungen. "Die intensivste Form der Begegnung mit einer fremden Person ist es, sich in sie zu verwandeln. Theater ist so faszinierend, weil durch die Verwandlung eine Identifikation möglich ist", so die Schauspielerin. In den Stücken von Theater Anderswo zeigt sich eine Vorliebe für gebrochene Charaktere, die widersprüchlich sind und scheitern, aber trotzdem oder gerade deswegen etwas sehr Liebenswertes haben. "Wer scheitert", so Beate Sarrazin, "weiß mehr. Im glitzernden Scherbenhaufen ist das Funkeln der Welt eingefangen."













