(openPR) Das renommierte Münchner Label Enja Records (gegründet 1971) unterhält seit 2004 mit "19_enja" ein junges, innovatives Sub-Label. Ausgangspunkt der Produktionen sind die Enja-typischen Jazz/World-Klänge, doch von dort geht es auf eigenständigen Wegen hinein in die Klanglandschaften von NuJazz, Breakbeat, Dub, Downtempo. Produzent David Winckelmann: "Auf 19_enja wird eine große Bandbreite an Musik und Stilen gefeaturet - durchaus mit einem jazzigen roten Faden und getreu dem Motto "Always on the search for the beautiful bits". Anstatt in musikalischen Schubladen-Kategorien zu denken und entsprechend zu releasen, geht es auf 19_enja um die übergreifenden beziehungsweise fusionierenden Momente aus verschiedenen Stilen. Gerade in puncto Dub/Jazz/Reggae hat sich eine konsequente Linie entwickelt."
Jetzt liegt auf 19_enja ein weiteres Hightlight vor: Mit dem neuen Album des New Yorker Josh Roseman "Live in Vienna" (VÖ 29. Juni 2007) macht der Posaunist nach den Alben Cherry (2000) und Treats For The Nightwalker (2003) erneut seinem Ruf alle Ehre, eine der zentralen Figuren der experimentellen Jazz-Szene in New York zu sein und zu den erstaunlichsten Individualisten auf der modernen Jazzszene zu gehören. Der mehrfache Posaunen-Poll-Sieger (z.B. Down Beat 2003: Rising Star # 1) ist ein vielgefragter Sideman, u.a. bei Dave Holland, Dave Douglas, Meshell Ndegeocello, Steve Coleman, Uri Caine, Charlie Hunter, John Zorn, Matthew Shipp. Als Bandleader liebt er es, Projekte zu präsentieren, die nicht nur völlig verschieden voneinander sind, sondern auch ganz anders als alles, was man sonst so hört. Sowohl "Cherry" (2000), eine Sammlung von teuflisch-hinterlistigen Rock-Coverversionen, als auch "Treats For The Nightwalker" (2003), eine futuristische, psychedelische Acid-Funk-Collage, ernteten höchste Wertungen und begeistertes Staunen.
Mit "New Constellations: Live In Vienna" nimmt Roseman wiederum eine überraschende Kurve. Sein aktuelles Ensemble nahm Gestalt an, nachdem er mit Tommy McCook, Roland Alphonso und den Skatalites gearbeitet hatte in der Tradition des Ska-Meisters und Posaunisten Don Drummond. "Wir reisten mehrfach quer durch Jamaika, arbeiteten im Studio One mit Coxsone und vielen
der Originalmusiker von früher. Das bedeutete natürlich: lange Stunden in einem verräucherten Bus - mit einem endlosen Soundtrack über die ganze Zeit. Wenn wir abends auf die Bühne gingen, war ich voll aufgeladen mit Deep-Roots-Ska-Musik-Archivbändern, unveröffentlichten Stücken."
Die New Constellations sind keineswegs nur eine Reggae-Coverband. Neben ihren Neu-Arrangements der jamaikanischen Klassiker der Skatalites, Paragons und Abyssinians gibt es eine Dub-Version des Beatles-Songs "I Should Have Known Better" und fünf ungewöhnliche Originals von Roseman. Die abenteuerlustigen Bläsersolisten, aktuelle Computertechnologie und experimentelle Abläufe sorgen dafür, dass das alte Ska-Material zum Sprungbrett in die Zukunft wird. Auf dem Album "Live In Vienna" verwandeln sich Reggae- Roots in interstellare Klangausflüge.
The Constellations: Josh Roseman trombone, electronics | Peter Apfelbaum tenor sax, organ | Ambrose Akinmusire trumpet | Barney McAll piano, keyboards, samples | Martin Sewell guitar | Jonathan Maron bass | Justin Brown drums -- and Will Bernard guitar
1. Satta Massaganna 06:47 2. Greasy Feets Music 07:15 3. Thoroughfare 07:25 4. I Should Have Known Better 05:30 5. Olsen Twins Subpoena 05:42 6. Theme Constellations 07:45 7. B4 And After 06:19 8. Confucious 05:28 9. Purpled Turtles Liberations 08:36 10. I Wanna Be With You 04:04 11. I Should Have Known Better (Live Remix) 04:39
Label:
Enja Records
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80603 München
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