(openPR) RE/MAX-Regionaldirektor: Initiativen weiter ausbauen
„In unseren Innenstädten ruht ein enormes Potenzial“, weiß Andreas Schreiner, Regionaldirektor von RE/MAX Deutschland Mitte. Anlässlich der Unterzeichnung der „Leipzig Charta“ durch die 27 zuständigen EU-Minister Ende Mai zeigt er sich optimistisch, dass dieses Potenzial in Zukunft besser genutzt werden wird.
In der informellen „Leipzig Charta“ haben sich die Minister, die in den jeweiligen Ländern für die Stadtentwicklung verantwortlich sind, erstmals auf gemeinsame Strategien und Grundsätze geeinigt. Ziel ist es, lebendige Innenstädte zu schaffen, in denen sich Wohnen, Arbeiten und Freizeit mischen. Unter anderem möchte man in Zukunft verstärkt Wohn- und Gewerbegebiete modernisieren und wieder nutzbar machen, anstatt neue zu errichten. Außerdem soll die Isolation einzelner Stadtteile verhindert und die Situation der Menschen in schwierigen Vierteln verbessert werden. Die Vorschläge sind zwar nicht verbindlich, dienen aber als Diskussionsgrundlage für die Verteilung von Fördermitteln.
„Wir begrüßen die Initiative und hoffen, dass sie sich bald in den einzelnen Kommunen niederschlagen wird“, so Andreas Schreiner im Namen der rund 30 RE/MAX-Büros in Hessen, Sachsen und Thüringen. „Unsere Makler wissen aus ihrer Beratungspraxis, dass viele Kunden von einer Wohnung in der Innenstadt träumen.“ Vor allem ältere Umzugswillige schätzen die Möglichkeit, nicht für jede Besorgung auf das Auto angewiesen zu sein. „Ein Argument, das angesichts explodierender Spritpreise mittlerweile auch für jüngere Kunden und Familien an Bedeutung gewonnen hat.“ Allerdings hat die Liebe zur Innenstadt Grenzen: „Chronischer Parkplatzmangel und fehlende Zufahrtsmöglichkeiten schrecken potenzielle Interessenten ab“, betont Schreiner. Andererseits seien auch vielbefahrene Straßen und die damit verbundene Lärm- und Abgasbelastung für Anwohner ein Problem.
„Stadtentwicklung funktioniert daher nur im ständigen Kontakt zwischen Bürgern und Verwaltung“, so Schreiner. „Unsere Makler sind gern bereit, diesen Prozess in den einzelnen Kommunen konstruktiv mitzugestalten.“ Schließlich wisse niemand besser als ein Makler, worauf die Menschen bei der Entscheidung für eine Wohnung Wert legen.













